Titelaufnahme

Titel
Playfulness und das Spiel bei Kindern mit ADHS
Weitere Titel
Playfulness and Play of children with ADHD
VerfasserBeisteiner, Anita
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Playfulness / Spiel / ADHS / Kinder / Intervention / Spielverhalten
Schlagwörter (EN)Playfulness / Play / ADHD / Children / Intervention / Play behaviour
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Playfulness und dem Spiel von Kindern mit dem „Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom“ (ADHS). Das Ziel war, das Spielverhalten von Kindern mit ADHS zu beschreiben und ergotherapeutische Interventionen zu diskutieren. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Studien aus Datenbanken und Fachbücher der Studiengangsbibliothek herangezogen und analysiert. Es zeigte sich, dass Kinder mit ADHS eine geringe intrinsische Motivation und eine verminderte innere Kontrolle aufweisen. Sie besitzen ein dominierendes und kontrollierendes Spielverhalten und ein niedriges Level an zwischenmenschlicher Empathie, wodurch eine geringe Fähigkeit im Framing bei diesen Kindern besteht. Die SpielpartnerInnen spiegeln ihr negatives Spielverhalten wieder. Mit einer geringen Playfulness haben Kinder Schwierigkeiten in der Bewältigung ihres Alltages. Um die Playfulness und das Spiel von Kindern mit ADHS in der Ergotherapie zu fördern ist es wichtig die intrinsische Motivation der Kinder zu steigern, den Effekten durch den Mangel an zwischenmenschlicher Empathie entgegenzuwirken und eine/n SpielpartnerIn in den Interventionsprozess mit einzubeziehen. Dafür sollte die Umwelt reizvoll, physisch und emotional sicher gestaltet und auf einen motivierenden Charakter der Materialen geachtet werden. In der Fachliteratur wurde dieses Thema bisher nicht ausreichend behandelt.

Zusammenfassung (Englisch)

This literature review deals with playfulness and the playing of children diagnosed with the “Attention Deficit Hyperactivity Disorder Syndrome” (ADHD). The aim was to discuss the playing habits of children with ADHD and occupational interventions to treat these children. To achieve these results, studies form databases and books from the academic library have been analyzed. Facts arouse that children with ADHD show little intrinsic motivation and have a reduced internal control. They are demanding and domineering in their playing habits and show a low level of interpersonal empathy. Thus they have low abilities in setting the play frame. Their playmates mirror their negative playing behavior. Children with low playfulness have difficulties to cope with everyday life. To support playfulness and playing of children with ADHD, occupational therapy should be emphasized which increases the intrinsic motivation to counteract the effects of lacking interpersonal empathy. In addition to this a playmate should be included in the intervention process. Therefore the environment should be appealing, physically and emotionally safe and the materials should be motivating. This theme has been insufficiently discussed by specialist literature so far.