Titelaufnahme

Titel
Darstellung der Auswirkungen der Klettertherapie auf die Selbstwirksamkeit von Kindern und die daraus entstehenden Effekte auf den Alltag
Weitere Titel
Depiction of climbing therapy consequences on self-efficacy of children and the resulting effects on daily life
VerfasserPfeifer, Doris
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Klettern / Klettertherapie / Selbstwirksamkeit / Selbstwahrnehmung
Schlagwörter (EN)Climbing therapie / Climbing / Self-efficacy / Selfperception
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzfassung

Das Ziel dieser Arbeit war es, aufzuzeigen wie sich die Klettertherapie auf die Selbstwirksamkeit von Kindern auswirkt und ob diese dadurch auch eine Veränderung im Alltag bewirkt.

Zur Bearbeitung der Thematik wurden Bücher, Internetveröffentlichungen, Diplomarbeiten und Artikel zu den Themen Selbstwirksamkeit, Selbstwahrnehmung und Therapeutisches Klettern herangezogen. Diese Publikationen wurden miteinander in Verbindung gebracht und die daraus resultierenden Aspekte niedergeschrieben. Es wurden Arbeiten aus den Fachbereichen Motopädagogik, Pädagogik, Psychologie, Sportwissenschaft und Ergotherapie verwendet.

Das Ergebnis dieser Arbeit zeigt, dass erstens die Veränderung der Selbstwirksamkeitswahrnehmung einer Person mehrere Ansatzpunkte hat und eine kurzzeitige Therapiesequenz keine nachhaltige Steigerung gewährleiste. Für Veränderungen, die sich auf die Selbsteinschätzung messbar auswirken, wären Therapiesequenzen über längere Zeit nötig. Es müsste auch eine langzeitige Evaluierung durchgeführt werden, um diese zu bestätigen.

Zweitens, die Wahrnehmung der Kompetenz bei manchen Kindern muss nicht den begleitenden Veränderungen ihrer Selbstwirksamkeit gefolgt sein, weil Kinder noch keine vergleichbaren Erfahrungen mit körperlichen Aktivitäten gemacht haben.

Im Bereich der Pädagogik wurde schon wesentlich mehr über dieses Thema publiziert. Wünschenswert wäre es für die Zukunft, mehr ergotherapeutische Studien über dieses Thema zu finden, die ein Augenmerkt auf die Verbesserung der Partizipation der Kinder im Alltag legen.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

The thesis at hand deals with climbing therapy and how it affects the self efficacy of children and whether climbing therapy brings about changes in the day to day lives of the participants.

In the process of writing about this subject I used books, articles published on the internet, dissertations and various articles on the subject of self efficacy, self perception and therapeutic climbing. I linked these publications and wrote about the resulting aspects. I used papers from areas of studies like fine psychomotor education, pedagogy, psychology, science of sport and occupational therapy.

The result of this work shows that change in the perceived self efficacy has more than just one starting point and that just a few therapy sessions guarantee no sustainable improvement. In order for real changes in the self efficacy to take place, long term therapies would have to take place and these would also have to be evaluated in order to be confirmed.

Secondly, the perception of competence did, in some children, not follow the pace of changes in self efficacy. The reason for that is that children have not made any comparable experiences with physical activities so far.

In the areas of pedagogy, much more has been written about this subject already. It would be desirable to find more studies about this subject from the field of occupational therapy which draw attention to the improvements in the daily lives of children who participated in therapeutic climbing therapies.