Titelaufnahme

Titel
Einsatz und Wirksamkeit der Constraint-Induced Movement Therapie bei Kindern mit infantiler Cerebralparese
Weitere Titel
Application and Efficiency of Constraint-Induced Movement Therapy for Children with Infantile Cerebral Palsy
VerfasserRampetsreiter, Manuela
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Infantile Cerebralparese / Constraint-Induced Movement Therapie / Forced-Use Therapie / Intervention / Kinder
Schlagwörter (EN)infantile cerebral palsy / forced-use therapy / constraint-induced movement therapy / intervention / children
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Evidenz basierten Nachweis der Wirksamkeit der Constraint-Induced Movement Therapie bei Kindern mit infantiler Cerebralparese. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Verbesserungen der Handfunktionen und Alltagsaktivitäten. Zusätzlich werden verwendete Therapiesettings und Ein- und Ausschlusskriterien zusammengefasst.

Das Ziel dieser Arbeit ist es einen Überblick über den Einsatz dieser Interventionsform und die Ergebnisse aktueller Studien herzustellen und diese zu diskutieren.

Die Literaturrecherche erfolgte in elektronischen Datenbanken, Fachbüchern und Zeitschriften der Bibliothek der FH Campus Wien. Zunächst wird das Krankheitsbild der infantilen Cerebralparese, mit einem besonderen Fokus auf die kongenitale spastische Hemiparese beschrieben. Des Weiteren wird die Therapieform Constraint-Induced Movement Therapie erläutert. Ein Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Fragen „Welche Belege der Wirksamkeit der CIMT gibt es bei Kindern mit Cerebralparese im Bezug auf die Handfunktionen und Alltagsaktivtäten? Welche unterschiedlichen Therapiesettings und Ein- und Ausschlusskriterien werden für die Durchführung der CIMT in der Literatur beschrieben?“. Dazu werden Studien, welche nach dem Jahr 2000 publiziert wurden, dargelegt und diskutiert.

Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass die Constraint-Induced Movement Therapie bei cerebralparetischen Kindern Verbesserungen in der Handfunktion und den Alltagsaktivitäten bewirkt. Zusätzlich wird demonstriert, dass dieses Therapiekonzept trotz hoher Therapieintensität auch im ergotherapeutischen Alltag einsetzbar ist.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis analyses the efficiency of the constraint-induced movement therapy for children with infantile cerebral palsy. A special focus lies on hand functions and activities of everyday life. Additionally, various treatment settings, as well as the used inclusion and exclusion criteria, are summarized.

The aim of this literature review is to give an overview on this intervention and to discuss its use and results in current studies.

Research was done in databases, in OT specialized books and professional journals at the library at FH Campus Vienna.

First the disease pattern of infantile cerebral palsy is described, focusing on congenital spastic hemiparesis. Then, the constraint-induced movement therapy is explained. One part of this thesis deals with the questions “Is there evidence for the efficiency of the CIMT on hand function and activities of daily life in children with infantile cerebral palsy? Which different treatment settings and inclusion and exclusion criteria for this intervention are defined in current studies?”. Therefore, current studies are explained and discussed.

The results show that constraint-induced movement therapy improves hand function and daily life in children with cerebral palsy. Moreover, this thesis demonstrates the usability of this concept in occupational therapy despite its higher therapeutic intensity.