Titelaufnahme

Titel
Occupational Storytelling - Verwendung und Bedeutung in der ergotherapeutischen Theorie und Praxis: Ein "Aha-Erlebnis" für den psychiatrische Bereich
Weitere Titel
Occupational Storytelling – Usage and Meaning in occupational therapy theory and praxis: a light bulb moment for the psychiatric field of work.
VerfasserScholz, Claudia-Michaela
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Narratives Reasoning / Occupational Storytelling / Storytelling / Lebensgeschichten / Psychosozial / Psychiatrie
Schlagwörter (EN)Narrative reasoning / Occupational Storytelling / Storytelling / Life stories / Psychosocial / Psychiatrics
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage was unter dem Begriff „Occupational Storytelling“ (OS) verstanden werden kann und welche Relevanz sich für den ergotherapeutischen Prozess, besonders im psychiatrischen Bereich, ergibt.

Mit Hilfe der ausgewählten Literatur, wurden Hinweise zu OS, dessen Verwendung und Zusammenhang zum ergotherapeutischen Prozess dargelegt. Viele der Aussagen erwiesen sich als ähnlich, auch wenn sie des Öfteren in einem anderen Kontext auftauchten. Aus diesem Grund wurden Parallelen gezogen und markante Äußerungen betont. Publikationen aus dem psychiatrischen Bereich wurden strukturiert nach Themen durchsucht, welche den Begriff „Occupational Storytelling“ auf jegliche Art und Weise transparent machen könnten.

OS wird gerade im Zusammenhang mit dem narrativen klinischen Reasoning und mit dem klientenzentrierten Ansatz eingesetzt, um mit PatientInnen zusammen den idealen Weg Richtung Heilung und Wohlbefinden zu finden. Geschichten werden erzählt, gehört und sie prägen und helfen uns an Ereignisse anzupassen. Der Kern ist die Betätigung, die in Wechselwirkung mit der persönlichen Umwelt, bezogen auf die gesamte Lebensgeschichte, steht, und deren individuelle Bedeutung. Vor allem im psychiatrischen Bereich, erreichen TherapeutInnen dieses Wissen indem sie PatientInnen in Handlungen involvieren, durch welche diese sich selbst erfahren und in Reflexion und Gesprächen Assoziationen zu Erfahrungen bilden, wodurch sie eigene Ressourcen erkennen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the question about the term “occupational storytelling” (OS) and its’ relevance for the use in occupational therapy theory and praxis, concerning the whole process, most of all in psychiatric care.

With the help of chosen literature relevant statements and indications, regarding the usage of OS and its’ coherence with the occupational process, could be exposed. A lot of those were quite similar, although presented within different contexts. So it was important to display parallels and remarkable commentaries. Furthermore published psychiatric work had been searched for issues, which could have made the term “occupational storytelling” transparent.

OS is particularly used in correlation with the narrative clinical reasoning and the client-centred approach to find out the ideal way towards healing and wellbeing together with the client. Stories are told, listened and characterised and help us to adapt to challenges. The essence is occupation, which interacts with the personal environment, concerning the whole life-span, and its’ individual meaning. Most of all in psychiatric care, therapists achieve this knowledge by involving the client in actions, through which they get to know themselves and associate experiences by reflection and conversation, to realize their own resources.