Titelaufnahme

Titel
Ergotherapeutische Interventionen bei Suchterkrankungen
Weitere Titel
Occupational therapy interventions for patients with substance use disorders
AutorInnenWaldbauer, Magdalena
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Sucht / Drogenabhängigkeit / Suchterkrankungen / Bedeutung der Ergotherapie / Ergotherapeutische Interventionen
Schlagwörter (EN)Addiction / Substance dependence / Substance use disorder / Meaning of occupational therapy / Occupational therapy interventions
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Möglichkeiten ergotherapeutischer Interventionen bei Suchterkrankungen werden in der Literatur beschrieben?

Die Literaturrecherche wurde, zwischen Februar und März 2011, in den Datenbanken CINAHL und AkademicSearchElite durchgeführt. Zusätzlich erfolgte eine Handrecherche in Fachbüchern und Fachzeitschriften der Bibliotheken des Studienganges Ergotherapie und Soziale Arbeit.

Sucht ist eine chronisch rezidivierende Krankheit, die sich individualspezifisch ausbildet und auf alle Lebensbereiche auswirkt. Die Behandlung ist daher ein komplexer Prozess. Es bedarf im gesamten Behandlungsprozess multidisziplinärer Teamarbeit und KlientInnenzentrierung. Die Genesung ist ein lebenslanger Prozess, der durch mehrmalige Rückfälle und Rehabilitationsversuche gekennzeichnet ist.

Die Ergotherapie zielt auf die Förderung von Handlungskompetenzen und die Steigerung der Lebensqualität ab, die durch die Sucht verloren gegangenen sind. Es zeigt sich, dass vorzugsweise die Gruppe als Therapieform eingesetzt wird. Weiters zielen ergotherapeutische Interventionen vorrangig auf die Förderung von interpersonellen und intrapersonellen Fähigkeiten, das Training von Aktivitäten des täglichen Lebens, die Freizeitgestaltung, die Motivationssteigerung und Bewusstseinsbildung sowie mögliche Nachsorgeangebote ab. Der Aufbau einer vertrauenswürdigen stabilen Beziehung ist von großer Bedeutung.

Auf dem Gebiet der Wirksamkeit von verschiedenen ergotherapeutischen Interventionen besteht allerdings noch großer Forschungsbedarf.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with: What options of occupational therapy interventions for substance use disorders are described in the literature?

The literature search was carried out between February and March 2011, in the databases CINAHL and AkademicSearchElite. In addition, there was a manual search in reference books and journals in the libraries of the course occupational therapy and social work.

Addiction is a chronic relapsing disease that develops individual-specific and affects all areas of life. The treatment is therefore a complex process. In the entire treatment process multidisciplinary teamwork and client centred action is important. Recovery is a lifelong process that is characterized by repeated relapses and rehabilitation attempts.

Occupational therapy aims to promote the patients competencies and to improve quality of life. It turns out that the group is ostensibly used as a form of therapy. Occupational therapy interventions primarily aim to improve intrapersonal and interpersonal skills, to train activities of daily living and to lend leasure time variety. Furthermore it is important to increase motivation and awareness as well as support sustaining recovery. Building a trusted stable relationship means a lot for recovery.

Further research ist needed to examine the effectiveness of interventions for persons with substance use disorders.

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