Titelaufnahme

Titel
Klientenzentrierte, betätigungsorientierte Assessments in der pädiatrischen Ergotherapie - Situation in Österreich
Weitere Titel
The Situation of client-centred, occupationbased Assessments in paediatric occupational therapy in Austria
VerfasserGusenbauer, Gabi
Erschienen2015
Datum der AbgabeFebruar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapie / Pädiatrie / Klientenzentrierung / Betätigungsorientierung / Assessment / Befundung / Evaluierung
Schlagwörter (EN)Occupational Therapy / Pediatrics / Paediatrics / Client-centredness / Occupationbased / Assessment / Appraisal / Evaluation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Verwendung betätigungsorientierter, klientenzentrierter Assessments in der pädiatrischen Ergotherapie in Österreich. Basierend auf einer Recherche zu den in der Literatur erwähnten Assessments wurde eine empirische Studie erstellt, welche per Online-Umfrage nach dem Schneeballprinzip durchgeführt wurde. In der Umfrage wurden die Assessments COPM, COSA, CAPE/PAC, PACS und PEGS behandelt. Zu diesen Assessments wurden jeweils der Kenntnisstand, Einzelheiten zur Verwendung und Gründe für/gegen die Verwendung abgefragt. Die Personen, die an der Umfrage teilnahmen, arbeiten alle als Ergotherapeuten bzw. Ergotherapeutinnen im Fachbereich Pädiatrie in Österreich.

Ergebnisse der Studie waren, dass die beiden Assessments COPM und COSA, die in der Literatur häufiger erwähnt wurden, als die anderen Assessments, auch bekannter sind und häufiger verwendet werden. Die Assessments PACS und PEGS sind weniger bekannt und werden nur von wenigen Teilnehmern und Teilnehmerinnen verwendet. Die Assessments CAPE und PAC waren ebenfalls nur wenigen bekannt, noch dazu werden sie von keiner der befragten Personen verwendet. Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die weniger als ein Jahr in der Pädiatrie arbeiteten, kannten nur das COPM und das COSA, die anderen Assessments waren für sie nicht einmal dem Namen nach bekannt. Insgesamt verwenden nur 38 Personen eines dieser betätigungsorientierten, klientenzentrierten Assessments. Am häufigsten werden Assessments nur zur Befundung und Zielsetzung eingesetzt, während der Interventionsphase oder nach Abschluss der Therapie wenden nur ein Teil der teilnehmenden Personen die Assessments an.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the use of occupationbased, client-centred Assessments in paediatric occupational therapy in Austria. An empirical study was constructed based on a research on those Assessments that were mentioned in the given literature and was conducted through an online survey according to a pyramid scheme. In this survey the Assessments COPM, COSA, CAPE/PAC, PACS and PEGS were covered. Also, in addition to these Assessments there was an enquiry about the state of knowledge, particulars on using it and reasons for/ against the use for each respectively. The people who participated in this survey all work as occupational therapists in the field of paediatrics in Austria.

Results of this study were that both the COPM and the COSA Assessment which were mentioned more often in the given literature than the other Assessments are better established and are used more frequently. The Assessments PACS and PEGS are not as well-known and are used by fewer participants. The Assessments CAPE and PAC were known only to a few and are used by none. Participants who work in paediatrics for less than a year knew only the COPM and the COSA and they didn't even know the other Assessments by name. All in all only 38 individuals use one of those occupationbased, client-centred Assessments. The Assessments are mostly used for appraisal and goal-setting, but during a phase of intervention or after completing the therapy only part of the participants use the Assessments.