Titelaufnahme

Titel
Ergotherapeutische Interventionen im Bereich der Langzeitrehabilitation bei suchtkranken Jugendlichen: Praxisbeispiele aus Österreich und Deutschland
Weitere Titel
Occupational Therapy interventions with substance abusing adolescents in long term rehabilitation: Practical examples from Austria and Germany
VerfasserNiedergrottenthaler, Anna Lisa
Erschienen2015
Datum der AbgabeFebruar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapeutische Interventionen / suchtkrank / Jugendliche / Österreich / Deutschland
Schlagwörter (EN)Occupational therapy interventions / Substance abuse / Adolescents / Austria / Germany
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der ergotherapeutischen Behandlung von suchtkranken Jugendlichen im Bereich der Langzeitversorgung. Im Speziellen wurde die aktuelle Literatur zum Thema ergotherapeutische Interventionen untersucht und zusammengetragen. Bei der Bearbeitung dieses Themas wurde auf die substanzgebundenen Suchterkrankungen ausschließlich von Medikamenten eingegangen.

Basierend auf diesem Wissen wurde ein Interviewleitfaden entwickelt und somit die Arbeit der Ergotherapie anhand von zwei Praxisbeispielen aus Österreich und Deutschland empirisch untersucht.

Die Literaturrecherche und auch die Suche nach geeigneten InterviewpartnerInnen hat gezeigt, dass der Ergotherapie im Bereich der interdisziplinären Zusammenarbeit bei suchtkranken Jugendlichen selten Beachtung geschenkt wird und es oft zu einer Fremdbesetzung durch Sozialpädagogen kommt (IP2, Zeile 171).

Zunächst wird eine Einführung in die Thematik und die Rahmenbedingungen von Suchterkrankungen gegeben.

In weiterer Folge werden vier ausgewählte Interventionsformen, diese umfassen jeweils Setting, Zielbereiche, Aktivitäten und Mittel, sowie Aufgaben der TherapeutInnen, in Langzeiteinrichtungen im Bereich von suchtkranken Jugendlichen näher erläutert.

Darauf aufbauend zeigen die Ergebnisse der Praxisbeispiele die Anwendung im direkten Kontext mit Jugendlichen. Ebenso werden die Rahmenbedingungen wie Setting und gewisse Probleme während der Therapie mit suchtkranken Jugendlichen behandelt.

Die Auswertung der Interviews hat gezeigt, dass die substanzgebundenen suchtkranken Jugendlichen in Österreich nur Mitläufer in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sind. Es gibt keine Einrichtung im ganzen Land, welche sich speziell nur mit dieser KlientInnengruppe befasst und dort gleichzeitig Ergotherapie angeboten wird.

Anders in Deutschland, hier hätte es gleich mehrere Institutionen gegeben, welche diese Kriterien erfüllten.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the occupational therapy treatment of addicted adolescents in the area of the long-term rehabilitation Especially the current literature was scrutinized and collected in relation to occupational therapy interventions. By dealing with this topic the substance-bound addiction was exclusively medicine.

Based on this knowledge an interview guide was developed and therefore the work of the occupational therapy is empirically investigated by using two practical examples from Austria and Germany.

The literature search and also the search for suitable interview partners has shown that the treatment seldom gives the attention to the occupational therapy for teenagers with addicts in the area of the interdisciplinary cooperation. It often comes to an alternative by social workers.

At first an introduction to the topic and the framework conditions of addiction is given.

In the further course of this work four selected intervention forms will be explained, each of these contains setting, target areas, activities and instruments as well as tasks of the therapists, in long-term organizations in the area of addicted teenagers.

Building on the results of the practice examples the application in the direct context with adolescents is shown. The framework conditions like setting and certain problems during the therapy with addicted teenagers as well become treated.

At the end an overview of the results of the two interviews is given.

The evaluation of the interviews has shown that the substance-bound addicted teenagers in Austria are only sympathizer in the children and youth psychiatry. There aren't any organizations in the whole country, which especially only deal with this client group and simultaneous occupational therapy is offered.

Unlike Germany, there would have been just more institutions which satisfied these criterias.