Titelaufnahme

Titel
Gartentherapie bei Kindern mit Störungen in der sensorischen Integration
Weitere Titel
Horticultural Therapy for Children with Sensory Integration Dysfunctions
VerfasserWidhalm, Theresia
Erschienen2015
Datum der AbgabeFebruar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapie / Sensorische Integration / Kinder / Gartentherapie / Therapiegarten
Schlagwörter (EN)Occupational Therapy / Sensory Integration / Children / Horticultural Therapy / Therapy Garden
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage „Inwiefern sind gartentherapeutische Aktivitäten für Kinder mit SI-Störungen denkbar bzw. sinnvoll, und worauf müsste bei der Gestaltung eines Therapiegartens in diesem Bereich geachtet werden?“

Zu Beginn beschäftigen sich zwei Theoriekapitel mit den Thematiken Sensorische Integration und Gartentherapie. Im Kapitel über Sensorische Integration wird der Begriff definiert und werden mögliche Störungen in diesem Bereich aufgezeigt. Im Kapitel über Gartentherapie findet sich zuerst ein historischer Überblick über die Entwicklung der Gartentherapie. Anschließend wird der Begriff des Therapiegartens, sowie der Zusammenhang zwischen Garten- und Ergotherapie erläutert.

Für die Klärung der Forschungsfrage wurden drei Ergotherapeutinnen interviewt, von denen alle bereits Erfahrung in der Gartentherapie und zwei davon ebenfalls Erfahrungen in der Pädiatrie gesammelt hatten. Die wichtigsten Ergebnisse der Interviews waren, dass gartentherapeutische Aktivitäten zur Stimulation der körpernahen Sinne, vor allem im taktilen und im propriozeptiven Bereich eingesetzt werden können. Weiters wird ein positiver Effekt auf die Handlungsperformanz und das Selbstvertrauen angenommen. Die Interviewpartnerinnen nannten auch einige wichtige Ansätze für die Einrichtung von Therapiegärten. Es ist anzunehmen, dass Therapiegärten aus pflegetechnischen und Nutzbarkeitsgründen eher in größeren Institutionen wie Gemeinschaftspraxen und Krankenhäusern sinnvoll sind.

In der Zusammenfassung werden die Antworten der Expertinnen noch einmal aufbereitet und diskutiert und relevante Schlüsse werden gezogen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the question “To what extent do horticultural therapy activities for children with dysfunctions in Sensory Integration make sense, and what would need to be taken into consideration when designing a therapy garden in this area?”

In the beginning, two chapters on theory deal with Sensory Integration and Horticultural Therapy. In the chapter on Sensory Integration, the term is defined and possible dysfunctions in this area are pointed out. The chapter on horticultural therapy offers a historical overview of the evolution of horticultural therapy. It then deals with the questions of what a therapy garden is and how horticultural therapy and occupational therapy relate to each other .

To answer the question that is the topic of this thesis, three occupational therapists were interviewed, all of whom had experience in horticultural therapy and two of whom have also worked in pediatrics. The most relevant findings of the interviews were that horticultural therapy activities can be used to stimulate the senses close to the body, especially in the tactile and proprioceptive area. A positive effect on occupational performance and self esteem was assumed. The interviewed therapists namedm important considerations concerning the design of therapy gardens. It is assumed that therapy gardens are more expedient in larger institutions, such as shared practices and hospitals, for maintenance and usability reasons.

In the summary, the interviewees' information and findings are reviewed and discussed, and the relevant conclusions are drawn.