Titelaufnahme

Titel
Vorteile und Nachteile von Deckensystemen im Altbau hinsichtlich konstruktiver und bauphysikalischer Eigenschaften vor und nach der Sanierung
Weitere Titel
Pros and cons of ceiling systems in old houses in terms of building physics and construction characteristics before and after renovation
VerfasserHeinisch, Bernhard
GutachterPech, Anton
Erschienen2012
Datum der AbgabeMärz 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Decke / Deckenschäden / Holzbalkendecken / Schallschutz / Altbau
Schlagwörter (EN)Ceiling / Floor damage / Wooden beam ceilings / Sound insulation / Old house
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Vor und Nachteile von Deckensystemen im Altbau hinsichtlich konstruktiver und bauphysikalischer Eigenschaften vor und nach der Sanierung“.

Der Autor beschreibt die allgemeinen Anforderungen von Decken bzw. welche Arten von Systemen im Altbau angewendet werden. Ein Schwerpunkt liegt im Aufzeigen von Deckenschäden im Bestand, die die verschiedensten Ursachen haben können, sowie unterschiedlich starke Auswirkungen in Bezug auf eine nötige Sanierung von Holzbalkendecken. Wie und was saniert werden kann hängt jeweils vom Beschädigungsgrad ab. Die Möglichkeiten gehen von der Sanierung lokaler Beeinträchtigungen bis hin zum Tausch ganzer Deckenkonstruktionen.

Durch die geringe Masse von Holzbalkendecken treten bauphysikalische Probleme naturgemäß auf. Daraus ergibt sich ein zwingender Handlungsbedarf bei Bestandecken, um akustischen Anforderungen Genüge zu tun. Zum Bespiel das Beschweren von Decken mittels Beton. Aufgrund mangelnder Werte aus der Literatur in Bezug auf den Schallschutz können Nachweise leider nur über Massenformeln bzw. empirische Versuche erfolgen. In dieser Arbeit werden dazu Vergleichsrechnungen mit drei verschiedenen Deckensystemen an. Hierbei werden die charakteristischen und bauphysikalischen Eigenschaften von ausgewählten Bestandsdecken rechnerisch ermittelt und einer geeigneten Sanierung gegenübergestellt. Das Ergebnis zeigt, dass mit Hilfe von Verbundsystemen das bewährte Luftschalldämmmaß deutlich verbessert wird und dem heutigen Stand der Technik angepasst wird. Ebenso kann das bewährte Trittschalldämmmaß durch Erneuern von Fußbodenkonstruktionen den Anforderungen der OIB –Richtlinie gerecht werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis examines the pros and cons of ceiling systems in Gründezeit (1860-1920) buildings by analysing the physics and construction characteristics prior to and following renovation. After describing the general requirements of ceilings, identifying which kind of systems can be used in such constructions, and noting the different causes and levels of impact that existing ceiling damage may have in terms of a necessary refurbishment of wooden beams, the thesis asks how and what can be rehabilitated? The refurbishment solutions will vary depending on the degree of damage found and may require anything from increased localized support to the replacement of the entire ceiling.

The low mass of wood-beamed ceilings creates serious physical problems for acoustics that require specific actions to meet modern standards. For example, the lower mass of the structure decreases audio insulation to an unacceptable degree requiring the installation of new materials such as concrete.

Unfortunately, the literature reveals a dearth of reliable statistical data in terms of acoustic insulation, hence, requiring further empirical study. This thesis begins to fill that gap by comparing various methods of calculating acoustic values through measuring the physical mass of three different ceiling systems. The characteristic and physical properties of selected stock ceiling are calculated and then compared with a suitable solution.

The findings show that through the application of distributed systems and materials, noticeable improvements can be achieved right up to the state of the art in sound reduction. Likewise, such improvements can reduce respective impact noise levels such that they meet OIB standards.