Titelaufnahme

Titel
Nachweis von ESR1 (Östrogenrezeptor 1) und Bedeutung in der Therapie des Mammakarzinoms
Weitere Titel
Detection of ESR1 (estrogen receptor 1) and impact on therapy of breast cancer
VerfasserStrasser, Katharina
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)ESR1 / Östrogenrezeptor / Mammakarzinom / Therapie
Schlagwörter (EN)ESR1 / estrogen receptor / breast cancer / therapy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit geht es vorwiegend um den Östrogenrezeptor und das Gen ESR1 in Bezug auf das Mammakarzinom. Diese Art von Tumor ist nicht nur die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, sondern auch die häufigste Todesursache unter allen Tumorarten weltweit. Einige Forschungsgruppen beschäftigen sich mit diesem Thema, um das Überleben der Patientinnen sichern zu können. So wurde entdeckt, dass viele dieser Karzinome den Östrogenrezeptor überexprimieren. Es gibt zwei Arten dieses Rezeptors, wobei hier nur der Östrogenrezeptor Alpha eine Rolle spielt. Dieser wird durch das Gen ESR1 kodiert.

Um möglichst alle Genfragmente in einer Zelle aufzufinden, ist es ratsam eine Fluoreszenz in situ Hybridisierung durchzuführen. Alle anderen Analysemethoden zeigen eine geringere Sensitivität. Bei den Analysen stellte sich heraus, dass eine Amplifikation dieses Gens von klinischer Wichtigkeit ist und die Therapie der Patientin stark beeinflussen kann.

Die beste Behandlung für Hormon-positive Karzinome ist die endokrine Therapie. Wobei diese nicht für alle Patientinnen gleich ist, sondern möglichst genau auf den Tumor und die Patientin angepasst wird. Derzeit kann dies jedoch nur begrenzt verwirklicht werden, da die Entstehung des Tumors und die Therapieformen noch nicht genug erforscht sind, um für diese Krebsart zugelassen oder nützlich zu sein.

Für die Zukunft ist es denkbar, dass jedes Mammakarzinom auf Hormonexpression und Genaktivität analysiert wird und diese Ergebnisse die Therapieart bestimmen und dadurch eine individuell angepasste Behandlung durchgeführt werden kann. Dadurch könnten Rezidive vermieden und die Mortalität gesenkt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The following thesis is mostly about the estrogen receptor and the gene ESR1, associated with breast cancer. This tumor type is the most common cancer among women and also the most common cause of death among all tumors worldwide. Research groups are working on this issue to ensure the survival of these patients. Thereby it was revealed that many of these cancers overexpress the estrogen receptor. There are two types of this receptor, although only the estrogen receptor alpha is of importance here. It is encoded by the gene ESR1.

To detect all gene fragments in a cell, it is advisable to analyze with fluorescence in situ hybridization. All the other analytical methods show a lower sensitivity. Due to these analyses it turned out that an amplification of this gene is of clinical importance and may influence treatment of the patient.

The best treatment for hormone-positive cancers is the endocrine therapy. However it is not the same for all patients; it will be adjusted to the tumor and the patient. Currently this can be achieved only limited, because the development of the tumor and the types of therapy are insufficiently studied or not approved for this cancer by now.

For the future it is conceivable that every breast cancer will be analyzed for hormone expression and gene expression. The treatment will be adjusted to the results. This could prevent recurrence and reduce mortality.