Titelaufnahme

Titel
Schließ die Augen, mein Kind! : Kindstötung und Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit
Weitere Titel
Close your eyes my child! - Filicide and opportunities of action for social work
VerfasserBrkic, Mirsada
Betreuer / BetreuerinVorlaufer, Johannes
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuli 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Kindstötung / Infantizid
Schlagwörter (EN)Filicide / Infanticide
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kindstötung ist ein faszinierendes Phänomen das seit jeher existiert. Doch warum kommt es

dazu, dass Eltern ihre Kinder töten? Lieben sie die eigenen Kinder nicht genug? In der Gesellschaft

ist das Bild auf die Fälle oft von einseitiger und massenbewegender Medienberichterstattung

getrübt. In dieser Arbeit soll dargestellt werden, warum manche Eltern in bestimmten

Situationen ihre eigenen Kinder töten. Durch die Darstellung verschiedener Motive

soll gezeigt werden, was in den Täterinnen und Tätern vorgeht. Es soll auch gezeigt werden,

dass eine automatische moralische Verurteilung nicht angebracht ist. Nicht alle Kindstötungen

sind durchwegs grausam. Sie sind als Produkt der einzelnen Aspekte, die zu unglücklichen

Zeitpunkten zusammentreffen, zu sehen. Diese Arbeit hat es zum Ziel, den Blick auf

Kindstötungen zu verändern und eine sachliche Herangehensweise zu schaffen. Dieser Zugang

ist für die Soziale Arbeit von Bedeutung, da hier ein Aufgabengebiet liegt, das als solches

erkannt werden muss. Durch Gedankensplitter zu den Handlungsmöglichkeiten, werden

Ideen für eine weiterführende Bearbeitung des Themas geboten.

Zusammenfassung (Englisch)

Filicide is a fascinating phenomenon that has always existed. But how does it come that parents

kill their children? Is their love for their own children not strong enough? In society, the

image on the cases is often clouded by one-sided and mass moving media coverage. This

thesis should show why some parents kill their own children in specific situations. Through

the presentation of various motives it will be presented what runs the minds of the perpetrators.

It should also be shown that an automatic moral condemnation is not appropriate. Not

all child murders are cruel throughout. They must be seen as products of individual aspects

that come together to unfortunate times. This paper has the aim to change the view on infanticide

and to provide an objective approach. This is of importance for social work, because it

is an area of responsibility that needs to be seen as such. Due to the aphorisms of action,

ideas for further treatment of the topic are offered.