Titelaufnahme

Titel
Psychosoziale Gesundheitsförderung bei jugendlichen Burschen. Genderreflexive Burschenarbeit als gesundheitspräventive Methode.
Weitere Titel
Psychosocial Health Promotion for Teenage Boys. Gender-reflective Youth Work with Boys as a Health Promoting Method.
VerfasserGruber, Lorenz
Betreuer / BetreuerinBakic, Josef
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuli 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Gesundheit / Klinische Sozialarbeit / psychosoziale Diagnostik / Prävention / Gender / Jugendarbeit / Burschen- und Männerarbeit
Schlagwörter (EN)Health / Clinical Social Work / Psychosocial Diagnostics / Prevention / Gender / Youth Work / Social Work with Boys and Men
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Sozialisationsphase der Adoleszenz ist ein Prozess der Suche nach Identität. Eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen dabei männliche und weibliche Stereotype. Burschen fallen dadurch in der Jugendarbeit häufig sehr negativ auf und werden daher sehr wenig in ihrem Entwicklungsprozess unterstützt. Gleichzeitig hat die Soziale Arbeit und damit auch die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen den Anspruch, die psychosoziale Gesundheit ihrer KlientInnen zu fördern. Vorliegende Arbeit erörtert die Gesundheitsperspektive in der Sozialen Arbeit und ihre Relevanz für die Jugendarbeit. Mit einer geschlechtssensiblen und genderreflexiven Haltung ergeben sich dabei Möglichkeiten für eine gesundheitsorientierte Jugendarbeit mit Burschen. Konkretisiert werden die Theorien am Beispiel eines Modells der genderreflexiven Burschenarbeit, welches als Instrument für ressourcenorientiertes und gesundheitsförderndes Handeln in der professionellen Jugendarbeit dienen kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Adolescence as a stage in socialization is a process of searching identity. Male and female stereotypes have an importance within this process that must not be underestimated. Therefore within youth work boys often have a very negative profile and are hardly supported in their development. At the same time though, social work and professional work with adolescents aim to promote the psychosocial health of their clients. This paper discusses the health perspective in social work and its relevance to youth work. A gender-sensitive and gender-reflective attitude can result in opportunities for a health-orientated work with teenage boys. The presented theories will be applied by using the example of a model of gender-reflective work with boys, which can be used as an instrument for resource-orientated and health-promoting social work with teenage boys.