Titelaufnahme

Titel
Bettelverbot- Ein kritischer Diskurs zur Ausgrenzung einer Randgruppe aus dem städtischen Raum
Weitere Titel
Prohibition of begging- a critical discussion of segregation of a marginalised group of urban space
VerfasserHabringer, Magdalena
GutachterDiebäcker, Marc
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuli 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Bettelverbot / städtischer Raum / Ausgrenzung
Schlagwörter (EN)Prohibition of begging / urban space / segregation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschreibt und kritisiert das Bettelverbot, geregelt im Wiener Landes-Sicherheitsgesetz, sowie seine Auslegung und die Konsequenzen für die betroffenen BettlerInnen. Durch die Darstellung der geschichtlichen Tradition des Bettelns können aktuelle Diskussionen mit historischen verglichen und Parallelen erkannt werden. Die Forderungen für strengere Gesetze für BettlerInnen nehmen sowohl gesellschaftlich als auch politisch zu und sind auf Ängste der Bevölkerung zurück zu führen. Randgruppen, wie BettlerInnen, werden oft als störend empfunden und mit Kriminalität assoziiert. Ein Bettelverbot soll sie aus dem städtischen Raum ausgrenzen, um das subjektive Sicherheitsgefühl der restlichen Gesellschaft wiederherzustellen. Diese Exklusion wird mit der Angst vor Kriminalität und der notwendigen Sauberkeit und Ordnung argumentiert und legitimiert. Die politische Debatte zeigt, dass das aktuelle Gesetz für manche Parteien noch nicht weit genug greift, obwohl es gerade auf seine Verfassungskonformität geprüft wird.

Zusammenfassung (Englisch)

This work describes and criticises the prohibition of begging, which is regulated in the Landes-Sicherheitsgesetz of Vienna, and also its interpretation and consequences for the concerned beggars. Because of the description of the historical tradition of begging you can compare actual discussions with the ones from history and you can recognise parallels. The demand for stricter laws for beggars are growing in society and politics and this come from certain fears from the population. Many people feel offended by marginalised people, like beggars, and associate them with criminality. A prohibition of begging can segregate them from the city, to win back the subjective feeling of safety for the rest of the population. The fear of criminality and the necessary cleanliness and order is the argument and legitimation for this exclusion. The political debate shows that the actual law is not strict enough for some of the parties. However it is getting proved of its compliance to the Basic Law.