Titelaufnahme

Titel
Menschenwürde als Thema der Sozialen Arbeit - Genügt der gängige Begriff der Menschenwürde für ein Leben in Würde?
Weitere Titel
Human Dignity as a topic of Social Work - Is the common definition of Human Dignity sufficient to live a life in dignity?
VerfasserLukow, Emanuel
Betreuer / BetreuerinBakic, Josef
Erschienen2012
Datum der AbgabeDezember 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Menschenwürde / Philosophie / Recht / Psychologie / Scham / Grenzen / Respekt
Schlagwörter (EN)human dignity / philosphie / law / psychology / shame / borders / respect
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, was der Begriff Menschenwürde bietet, was er schützt und inwiefern er einer Erweiterung bedarf. Im Zuge dessen wird der ältere Diskussionsfaden der geschichtlichen Begriffsentwicklung in der Philosophie, von der Antike bis zur Aufklärung, dargestellt, da sie Einblicke in die Entstehung der jüngeren juristischen Implementierung erlaubt.

Diesen Verständnissen wird ein neueres Konzept aus der Sicht der Psychologie gegenüber gestellt, um zu prüfen, ob hier sinnvolle Ideen zur Weiterentwicklung des Menschenwürdebegriffs vorliegen. Dieser Ansatz beschäftigt sich in erster Linie mit den Grenzen der Intimität und deren Schutz, den die Scham darstellt. Die Funktionen der Scham und deren Abwehrformen werden erklärt und auf deren Relevanz für die Würde des Menschen und für die Soziale Arbeit geprüft.

Im letzten Teil wird der Versuch angestellt, den Begriff zu präzisieren, um dem psychisch emotionalen Wesen des Menschen gerecht zu werden. Es sollte aber gleichzeitig, im Sinne der Verständlichkeit, darauf geachtet werden, dass der Menschenwürdebegriff keine leere Formel bleibt, in die jeder Mensch für seine persönlichen Zwecke beliebige ideologische Werte einsetzen kann.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis is treating the question what the word human dignity is about, what it is protecting and to which extent it could need adjustment. In the course of that there will be firstly illustrated the older discussion of the development of human dignity regarding philosophy, from ancient time to the enlightenment, because it promises a better understanding of the younger development and the implementation to the law.

These definitions will then be compared with a newer concept out of the psychological perspective, to see if senseful ideas to improve the term of human dignity can be found there. This view considers primarily the borders of intimity and their protection, which is uphold by shame. The functions of shame and the forms of protection against it will be illustrated and examined for their relevancy regarding human dignity and social work.

The last part will try to improve the definition, in order to live up to the psychological and emotional being of man. It should though, at the same time make sure that human dignity doesn’t remain an empty formula, in which every human being can insert their own ideological values and use it for personal beliefs.