Titelaufnahme

Titel
Österreichische Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel Äthiopiens
Weitere Titel
Austrian Development Cooperation on the example of Ethiopa
VerfasserPfister, Caroline Christine
Betreuer / BetreuerinKlawatsch-Treitl, Eva
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuli 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Entwicklungszusammenarbeit / Österreichische Entwicklungszusammenarbeit / Äthiopien
Schlagwörter (EN)Development Cooperation / Austrian Development Cooperation / Ethiopia
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, die am Beispiel Äthiopiens detaillierter erläutert wird. Ein besonderer Fokus wird dabei auf Strategien und Ziele, die damit erreicht werden sollen, gelegt. Der global dominierende Neoliberalismus prägt schon seit längerem das Feld der Entwicklungszusammenarbeit, die daraus resultierenden Machtverhältnisse sind in den Diskursen erkennbar. Die großen Institutionen wie zum Beispiel der Internationale Währungsfonds (IWF) oder die Weltbank besitzen die Entscheidungsmacht und treffen diese oft in Übereinstimmung mit den eigenen Interessen. Kleinere, in dem Feld tätige

AkteurInnen, wie die österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA), verfügen zwar nicht über idente Machtstrukturen, doch auch ihre Strategien weisen eine Übereinstimmung mit den Eigeninteressen auf. Umso notwendiger erscheint es über Begrifflichkeiten wie „Entwicklungshilfe“, „Entwicklungszusammenarbeit“, „Entwicklungsländer“, etc. zu reflektieren, Institutionen, die in dem Bereich tätig sind, kritisch zu betrachten. In diesem Punkt kann die Soziale Arbeit, der bis dato in dem breiten Feld der Entwicklungspolitik wenig bis kaum Beachtung geschenkt wurde, durch Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying einiges zur Aufklärung beitragen.

Zusammenfassung (Englisch)

The present work deals with the Austrian Development Cooperation (ADC), which will be

explained in detail on the basis of Ethiopia. A special focus is put on goals and strategies to

be achieved. The globally dominant neo-liberalism has long been shaping the field of

development cooperation, the resulting balance of power is evident in the discourses. The

major institutions such as the International Monetary Fund (IMF) or World Bank have the

power to decide – these decisions are often taken in accordance with their own interests.

Others, and mostly smaller protagonists that are active in this working field as well, such as

the Austrian Development Cooperation have their own strategies that match with their selfinterest

although they do not possess the identical power structures. Therefore it is even

more important that terms such as "development aid", "development cooperation",

"developing countries", etc. need to be reflected and each institution that is active in this area

needs to be analyzed critically. At this point, social work – that has hardly been paid attention

to within the broad field of development policy – may contribute to further clarification with the

help of public relations and lobbying.