Titelaufnahme

Titel
Die Möglichkeiten um Nebenwirkungen bei Bestrahlung von HNO-Tumoren zu verringern beziehungsweise zu lindern
Weitere Titel
Opportunities to reduce and prevent side effects caused by radiotherapy of ENT tumors.
VerfasserDaras, Denise
GutachterOekonomidis, Xenia
Erschienen2012
Datum der AbgabeFebruar 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)HNO-Tumore / Nebenwirkungen / Präventivmaßnahmen / Supportivmaßnahmen / Bestrahlung / IMRT
Schlagwörter (EN)ENT tumors / side effects / preventive actions / supportive actions / irradiation / IMRT
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Bei der Bestrahlung von HNO-Tumoren treten aufgrund der Mitbestrahlung von Risikoorganen wie zum Beispiel der Speicheldrüsen schwere Nebenwirkungen auf. Ziel der Arbeit ist es, Möglichkeiten zur Vermeidung beziehungsweise Reduzierung dieser Nebenwirkungen aufzuzeigen sowie die bestmögliche Bestrahlungstechnik zu finden, durch die eine optimale Schonung der Risikoorgane erzielt werden kann. Die Informationen für die Erstellung meiner Arbeit stammen aus einer Literaturrecherche sowie aus Recherchen im Internet und aus aktuellen Studien.

Die Ergebnisse zeigen, dass eine IMRT-Bestrahlungstechnik, durch die Einteilung der Felder in kleine Untersegmente, die Risikoorgane bestmöglich schont und dadurch die geringsten Reaktionen auslöst. Weiters können durch Präventiv- und Supportivmaßnahmen die Nebenwirkungen verringert beziehungsweise gelindert werden. Vorsorgende Maßnahmen sind Hautpflege, Mundhygiene, Zahnsanierung und den religiösen Glauben zu unterstützen. Bei der Hautpflege sollte besonders darauf geachtet werden, dass der bestrahlte Bereich keinen physikalischen, chemischen, thermischen oder mechanischen Reizen ausgesetzt ist. Die Mundhygiene besteht grundsätzlich aus regelmäßigen Spülungen und Zahnhygiene. Eine risikoadaptierte Zahnsanierung ist der konventionellen vorzuziehen, da eine Strahlentherapie dadurch früher zur Anwendung kommen kann und die Lebensqualität des/der Patienten/-in so gut wie möglich erhalten bleibt. Wenn es möglich ist, den/die Patienten/-in in seinem/ihrem Glauben durch einen/eine Glaubensvertreter/-in zu unterstützen, sollte dies in Erwägung gezogen werden.

Zu den begleitenden Maßnahmen zählen besondere Ernährungspläne, die eine Mangelernährung verhindern, Schlucktraining, um unter Dysphagie leidenden Patienten/-innen zu helfen wieder einen normalen Alltag zu erleben und Mundsprays zur Linderung einer Xerostomie. Die Compliance eines/einer Patienten/-in hängt sehr von seinen/ihren persönlichen Lebensumständen, wie zum Beispiel Alkoholismus, ab. Wie gut eine solche Therapie hilft, ist daher auch von der Akzeptanz und Mitwirkung des/der Patienten/in abhängig.

Zusammenfassung (Englisch)

Through the radiotherapy of ENT tumors there can be heavy side effects. The reason for that is the irradiation of risk organs, for example the salivary glands. The aim of my thesis is to show the possibilities to reduce or alternatively avoid these side effects, as well as finding the best technique of radiation which results in the least discomfort through protecting the risk organs. The information I used to prepare this thesis come from literary and internet research as well as the latest studies.

The results of my thesis confirm that the IMRT radiation technique is the best one to protect the risk organs, as the area of irradiation will be allocated into smaller segments. This method causes the least negative reactions. Further to that side effects can be reduced or eased through preventive and supportive actions. Prophylactic actions are skin care, oral hygiene, dental restoration and supporting the religious faith.

Irradiated areas of skin should not be exposed to physical, chemical, thermal or mechanical stimuli. Basically the oral hygiene consists of continuous irrigations and dental hygiene. A risk-adapted dental restoration should be preferred instead of the conventional one, as then the radiotherapy can be applied much earlier which causes a better preservation of the quality of life of the patient. It should be considered to support the patient in his religious faith through providing him a chaplain, if possible.

The supportive actions contain individual diet plans to avoid a malnutrition, special swallowing practices to help patients, who are afflicted with dysphagia, to keep their normal course of life, and special mouth sprays to ease a xerostomia. The adherence of the patient depends on his personal environment, for example alcoholism, as well as his personal attendance to make a contribution to his own cure. However, the efficiency of such a therapy is always up to the patient’s acceptance and attendance.