Titelaufnahme

Titel
Injektion von biologisch abbaubaren Distanzhaltern zur Reduktion der rektalen Nebenwirkungen in der Strahlentherapie des Prostata-Karzinoms
Weitere Titel
Injection of biodegradable spacers to reduce rectal adverse effects of radiotherapy for prostate cancer
VerfasserErgoth, Peter
Betreuer / BetreuerinStanek, Brigitte
Erschienen2012
Datum der AbgabeFebruar 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Hyaluronsäure / Kollagen / Hydrogel / Rektale Nebenwirkung / Distanzhalter / Prostatakarzinom
Schlagwörter (EN)Hyaluronic Acid / Collagen / Hydrogel / Rectal Adverse Effects / Spacer Gel / Prostate Cancer
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist die Vorstellung des transperinealen Injektionsverfahrens von biologisch abbaubaren Distanzhaltern als adjuvantes Verfahren in der Strahlen-therapie des Prostata-Karzinoms.

In Form einer Literaturrecherche in wissenschaftlichen Journalen werden die Anforderungen an die Methode und an geeignete Materialien herausgearbeitet. Der methodische Ansatz des Verfahrens wird zuerst in einer Durchführbarkeitsstudie und anschließend in einer Beschreibung des Verfahrensablaufes dargestellt.

In einem Vergleich der Studien werden die Patientenkollektive und die verwendeten Strahlentherapie-Methoden einander gegenübergestellt.

Es werden auch potenzielle Nebenwirkungen und Risiken des Verfahrens beleuchtet und konkurrierende Methoden zur Reduktion rektaler Nebenwirkungen vorgestellt.

Als Ergebnis der Arbeit wird festgestellt, dass die transperineale Injektion eine Alternative zum Einsatz des Endorektal-Ballons in der Strahlentherapie des Prostata-Karzinoms sein kann. Sie kann dazu beitragen, rektale Nebenwirkungen zu verringern.

Aufgrund der Neuheit der Methode fehlen aber noch aussagekräftige Studien über längere Beobachtungszeiträume und mit ausreichend großen Patientenkollektiven.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this work is the introduction of the transperineal injection method of biodegradable spacers as an adjuvant procedure of radiotherapy for prostate cancer.

A search in scientific journals is performed to work out the requirements for the applied technique and suitable materials. The methodological approach of this technique is first demonstrated in a feasibility study and then outlined in a detailed description of the work-flow.

The patient populations and used radiotherapy methods are compared between each study.

Potential side effects and risks of the procedure are investigated and competing techniques for reducing rectal adverse effects are discussed.

As a result of this work it can be concluded, that the transperineal injection may be an alternative to the use of the endorectal-balloon in radiotherapy of prostate cancer. This technique can help reduce rectal adverse effects.

Due to the novelty of the technique trials for longer periods of observation and with sufficiently larger patient populations will be required.