Titelaufnahme

Titel
E-Card - Die Schlüsselkarte zu unseren Gesundheitsdaten
Weitere Titel
E-Card - The keycard to our healthdata
VerfasserMessner, Klemens
Betreuer / BetreuerinSchneckenleitner, Christian
Erschienen2012
Datum der AbgabeFebruar 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)e-card / Gesundheitsdaten / Datensicherheit / Verschlüsselungsmethoden / e-Medikation
Schlagwörter (EN)e-card / health data / data security / methods of encoding / e-medication
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzzusammenfassung

Gegenstand der Arbeit ist die Sicherheit der Gesundheitsdaten sowie deren Verschlüsselung. Dieses Schriftwerk nähert sich diesem Ziel Schritt für Schritt.

Mit Einführung der e-card 2005 fiel sehr viel administrativer Aufwand weg. Sie bietet drei Einsatzmöglichkeiten: einerseits dient sie als Schlüssel zu den Gesundheitsdaten, andererseits kann mit ihr im Ausland überprüft werden, ob die jeweilige Besitzerin / der jeweilige Besitzer in deren/dessen Heimatland versichert ist. Möglich ist auch, auf freiwilliger Basis, die Nutzung als Bürgerkarte, womit sie als eine Art Ausweis im Internet dient und so Behördenwege von zu Hause aus ermöglicht.

Das e-card-System besteht aus vielen einzelnen Komponenten, dazu zählen neben der e-card auch die Ordinationskarte, das GIN, der GIN-Adapter, Kartenlesegeräte, die e-card Rechenzentren sowie das Konsultationssystem.

Die Daten auf der e-card sind sehr überschaubar, da sie nicht als Speichermedium, sondern vielmehr als Schlüssel zu den eigentlich relevanten Daten gedacht ist, die im e-card-Rechenzentrum abgelegt sind.

Für den Transfer der Daten und deren Verschlüsselung bedient man sich der Kryptographie auf Basis elliptischer Kurven, die im Falle der e-card auf dem Diffie-Hellman Schemata beruht.

Biometrische Merkmale würden ebenso zur Sicherheit beitragen, aktuell wird über den Aufdruck eines Fotos oder eines Fingerabdrucks debattiert.

Das Potenzial der e-card scheint aber längst noch nicht ausgeschöpft zu sein. Bereits 2013 soll eine neue Funktion, die so genannte e-Medikation, möglich sein. Damit erhält jede Patientin / jeder Patient ein „Arzneimittelkonto“, mit dessen Hilfe die Medizinerin / der Mediziner die aktuelle Einnahme von Medikamenten einsehen und so unerwünschte Wechselwirkungen vermeiden kann.

Weiters wird aktuell auch sehr angeregt über die Einführung der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) diskutiert und ob die e-card auch hier wieder als Schlüssel zum Einsatz kommen könnte.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

This paper is dealing with the security and the encoding of health data by a step by step approach.

Due to the introduction of the e-card in 2005 the administrative efforts were remarkably reduced. The card offers three options: First to serve as a key to the health-data. Second, in case of disease abroad the card serves as an informative proof of patient’s insurance status. In a third manner namely as “Bürgerkarte” (a sort of ID-card) it permits via the internet an easy way to organize administrative tasks from home.

The e-card-System contains some separate components: the e-card, the “Ordinationskarte” (office card), the “Gesundheits-Informations-Netz” (health-information-system), the “GIN-Adapter” (health-information-system-adapter), card readers, the e-card - “Rechenzentren” (electronic-data-processing-centre; EDPC) and the consulting system.

The e-card itself records very few data and therefore is usually not considered as a data memory; it serves as a key to the relevant data, which are saved in the e-card – “Rechenzentrum” (EDPC).

For transfer and encoding reasons, the data is cryptographically secured based upon elliptic curves, which in case of the e-card refer to the Diffie-Hellman Schemata.

A current debate referring biometric identifications considering an increase in reliability and security focuses on the possibilities of fingerprints and photographic recognition.

The potential of the e-card seems not to be at its very end, but is considered much more developable. As a result a new feature is estimated to start in 2013 called e-medication containing an accounting service by which every patient’s medication is registered, so negative interferences in medical sense are avoided.

Another debate refers to the initialization of the electronic-health-record („ELGA – elektronische Gesundheitsakte”) and the recurring discussion of the use as a keycard.