Titelaufnahme

Titel
Stellenwert des 3-Tesla-Magnetresonanztomographen in der Insultdiagnostik und -kontrolle
Weitere Titel
Importance of 3 tesla magnetic resonance imaging concerning the insult diagnostic and -control
VerfasserSchodermayr, Christoph
Betreuer / BetreuerinKraus, Barbara
Erschienen2014
Datum der AbgabeFebruar 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Diagnostik / Diffusion-Weighted Imaging (DWI) / Drei / Fluid Attenuated Inversion Recovery (FLAIR) / Magnetresonanztomographie / Magnetresonanz-Angiographie / Perfusion-Weighted Imaging (PWI) / Schlaganfall / Tesla
Schlagwörter (EN)Diagnostic / Diffusion-Weighted Imaging (DWI) / Fluid Attenuated Inversion Recovery (FLAIR) / magnetic resonance imaging / Magnetic resonance angiography / Perfusion-Weighted Imaging (PWI) / Stroke / Tesla / Three
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Stellenwert des 3-Tesla-Magnetresonanztomographen in der Insultdiagnostik und –kontrolle. Die Methode der Wahl, mit der sie erstellt wurde, war eine Literaturrecherche. Es wird ausgeführt, dass durch eine mit 3 Tesla durchgeführte Diffusion-Weighted Imaging (DWI)-FLAIR der Zeitpunkt des Schlaganfalles bestimmt werden und durch eine mit hoher Feldstärke akquirierte DWI-Fluid Attentuated Inversion Recovery (FLAIR) ein Zeitfenster für eine Lyse-Therapie bestimmt oder eingegrenzt werden könnte. Es wird ebenfalls das doch überraschende Ergebnis einer auf die Beurteilbarkeit von Diffusions- und Perfusionsbildern ausgelegten Studie angeführt und diskutiert, in der die 3-Tesla- der 1,5-Tesla-Kernspintomographie unterlegen sein soll. Weiters liefert die Time of Flight (ToF)-MRA durch die mit erhöhter Feldstärke einhergehende Steigerung des SNR eine bessere Bildqualität. Nachteilig ist allerdings, dass nunmehr vermehrt mit Pulsationsartefakten zu rechnen sein dürfte. Bei der perfusionsgewichteten Bilddatenakquirierung ergibt sich durch die Verwendung von 3-Tesla-Magnetresonanztomographen, dass die Arterial Spin Labeling (ASL) verwendet werden könnte und somit eine Injektion von Kontrastmitteln dem/der Schlaganfallpatienten/Schlaganfallpatientin erspart bleiben würde. In der Arbeit wird auch auf die veränderten Sicherheitsaspekte, die sich bei dem Umgang mit Kernspintomographen mit hoher Feldstärke ergeben, hingewiesen. Es gibt allerdings Belege, dass die Hitzeentwicklung wegen der Vervierfachung der Spezifischen Absorptionsrate (SAR) im menschlichen Körper bei Hochfelduntersuchungen selbst in den hitzeempfindlichsten Körperregionen keine permanenten Schaden verursachen dürfte und das Auftreten von Peripheren Nervenstimulationen (PNS) als vernachlässigbar einzustufen wäre.

Zusammenfassend wird festgehalten, dass die Arbeit den Einsatz des 3-Tesla-Magnetresonanztomographen in der Insultdiagnostik und -kontrolle durchaus für sinnvoll und berechtigt hält. Allerdings wird die Aussagekraft durch die vorab genannten Limitationen verringert.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper addresses the relevance of magnetic resonance imaging for the diagnosis and follow-up of stroke patients; the focus lies on an extensive review of the current literature. 3-Tesla DWI-FLAIR sequences prove useful in determining the estimated point in time of a stroke and may thus designate the time frame for thrombolysis. Furthermore, the paper discusses a study on the appraisal of diffusion- and perfusion-weighted images according to which the 3-Tesla MR is inferior to the 1,5-Tesla MR; it is argued that TOF-MRA, with increased field strength, results in better image quality. The increased amount of pulsation artefacts may be considered a relevant disadvantage. The perfusion-weighted imaging technique of a 3-Tesla device favours the use of ASL over the injection of contrast agents. This paper also addresses changes in safety conditions when it comes to MRI with high field strength. There is also proof that the increased heat generation during high field magnetic resonance tomography – due to the quadrupling of SAR-values – does not inflict any permanent damage, even on particularly heat sensitive regions; moreover, PNS appears to be negligible.

In conclusion, 3-Tesla magnetic resonance tomography constitutes a valid imaging technique for diagnosis and evaluation in patients with apoplectic insult; its validity is, however, limited due to the aspects discussed above.