Titelaufnahme

Titel
Renale Nervenablation - Eine neue Methode zur Behandlung von Bluthochdruck
Weitere Titel
Renal Sympathectomy - A new method for the treatment of hypertension
AutorInnenTopf, Nicole
GutachterSlingsby, Iris-Cordula
Erschienen2012
Datum der AbgabeFebruar 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)renale Nervenablation / renale Denervierung / Symplicity-HTN-1/HTN-2 Studie / Bluthochdruck / Hypertonie
Schlagwörter (EN)renal denervation / renal sympathectomy / Symplicity-HTN-1/HTN-2 Study / hypertension
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die arterielle Hypertonie stellt vor allem in der westlichen Welt eine sehr häufige Erkrankungsform dar. Im Laufe seines Lebens erkrankt jeder 2. Erwachsene an Bluthochdruck. Eine ungesunde Lebensweise, sowie Nikotin- und Alkoholkonsum begünstigen das Auftreten der Erkrankung. Je nach Ausmaß der arteriellen Hypertonie kann diese Folgeschäden auf Herz, Niere und Gefäßsystem nach sich ziehen. Als bisheriger Therapiestandard hat sich neben Allgemeinmaßnahmen, die eine Änderung des Lebensstils betreffen, auch die medikamentöse Therapie durchgesetzt. Bei einigen PatientInnen bewirkt die Einnahme der antihypertensiven Substanzen allerdings keine ausreichende Blutdrucksenkung. Für diese therapieresistenten Patienten steht seit kurzer Zeit ein innovatives, angiographisches Therapieverfahren zur Verfügung, das eine dauerhafte Blutdruckkontrolle ermöglichen soll: Die renale Nervenablation.

Zugrunde liegen der Ausarbeitung die erarbeiteten Forschungsfragen. Diese beschäftigen sich mit dem Untersuchungsablauf, sowie dem Aufbau und der Handhabung des 2-Komponenten-Kathetersystems, das für die Durchführung der Untersuchung verwendet wird. Ferner wurde im Zuge der Beantwortung der Hypothese der gesamte Untersuchungsablauf in Form eines Workflows dargestellt. Dieser wurde in 3 separate Teile gegliedert, um eine logische und übersichtliche Darstellung zu gestalten. Somit konnte die Hypothese verifiziert werden. Weiters wurden zwei Studien, die Symplicity HTN-1 und HTN-2 Studie, analysiert und tabellarisch gegenübergestellt. Diese untersuchen die Wirksamkeit und Sicherheit der renalen Denervierung anhand von KontrollpatientInnen.

Während viele Ärzte/Ärztinnen in deutschen Kliniken bereits vertraut mit der neuen Methode sind, wurde diese in Österreich lediglich ein Mal am Wiener AKH durchgeführt.

Anhand der erhobenen Ergebnisse lässt sich ableiten, dass das neue Verfahren positive Auswirkungen auf die PatientInnen hat. Aufgrund der hohen Prävalenzrate der arteriellen Hypertonie, würde sich die renale Nervenablation als minimal-invasive und dauerhafte Lösung vor allem für therapieresistente PatientInnen anbieten.

Zusammenfassung (Englisch)

The arterial hypertension represents a very prevalent disease, especially in the western world. Every second adult suffers from hypertension in the course of his life. An injurious life-style, as well as nicotine and alcohol consumption affects the appearance of the disease. According to the degree of hypertension, it can cause consequences on the cardiac, renal and vascular system. So far, the therapy standard is, beside measures concerning change of life style, the medicamentous therapy. However, in some patients the drugs do not effect a sufficient decrease of blood pressure.

Since a few months, there is available a new innovative, angiographic treatment for these patients, which should allow a long-lasting blood pressure control: the renal sympathectomy.

Basis for the bachelor thesis are the research questions. These questions deal with the examination procedure, as well as the components and the handling of the Symplicity-catheter system from Ardian.

In the course of answering the hypothesis, the whole procedure was shown in form of a workflow. For a logical and clear depiction this workflow was divided in 3 parts. Therefore, the hypothesis could be verified. Furthermore two studies, the Symplicity HTN-1 and HTN-2 study, were analyzed and compared. These studies examine the effectiveness and security of the renal denervation on the basis of control patients.

Many doctors in german medical centers already are familiar with the new method. In contrast, the procedure was carried out in Austria merely one time.

By the use of these results it can be deducted that the new procedure has positive effects on the patients. Due to of the high prevalence rate of hypertension, the renal denervation would offer a minimal-invasive and lasting solution, especially for therapy resistant patients.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 0 mal heruntergeladen.