Titelaufnahme

Titel
Probleme der Schnittstelle zwischen urbanem und suburbanem Lebensraum mit Verbesserungs-vorschlägen und Konzeptentwicklung für Wien
Weitere Titel
Problems of the interface between urban and suburban habitats with suggestions for improvement and development concept for Vienna
AutorInnenDominkovic, Mato
GutachterGräber, Manfred
Erschienen2012
Datum der AbgabeOktober 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Urbane Stadtzone / Suburbane Stadtzone / Stadtzone Schnittstelle / Stadtentwicklung / Stadterneuerung / Stadtverbesserungsvorschläge / Stadtverbesserungskonzept / Problemzone
Schlagwörter (EN)Urban city area / Suburban city area / city area Interface / urban development / urban renewal / City improvements / City improvementplan / problem areas
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Bachelorarbeit werden die lebensqualitativen Missstände in der Problemzone Wiens, nämlich der Schnittstelle zwischen urbaner und suburbaner Stadtzone, aufgezeigt und Lösungsansätze erarbeitet. Ziel ist es, die Probleme in der Schnittstelle zu beheben, die Lebensqualität zu steigern und dadurch die Benachteiligung gegenüber den beiden präferierten Stadtzonen aufzuheben bzw. zu minimieren.

Die Arbeit ist unterteilt in vier Kapitel. In den ersten beiden Kapitel werden die drei Stadtzonen beschrieben und erläutert, und anschließend mithilfe diverser Statistiken, die bezirksweise aufgefasst sind, in Bezug auf Bevölkerungsdichte, Bevölkerungsstruktur, Verkehrssituation, wirtschaftliche Lage und Status der Bevölkerung, Kriminalitätsaufkommen etc. statistisch verglichen, indem die Wiener Gemeindebezirke den entsprechenden Stadtzonen zugeteilt werden. Das Ergebnis zeigt, dass das subjektive Empfinden der Bevölkerung hinsichtlich der Probleme in der Schnittstelle berechtigt ist und dieses statistisch und durch klare Fakten untermauert werden kann.

Im anschließenden Kapitel wird auf die einzelnen Problemstellungen, insbesondere der zu hohen Bevölkerungsdichte und überdurchschnittlich hohen Anteils an Personen mit Migrationshintergrund, der verstärkten Verkehrs- und Lärmbelastung, und des vermehrten Aufkommens von Kriminalität und Straßenprostitution eingegangen und Lösungsansätze, die letztendlich die Lebensqualität für die Anrainer der Schnittstelle verbessern sollen, erarbeitet. Hierbei wird nicht auf die Kosten für die Umsetzung der Maßnahmen eingegangen, sondern nur die Aufwertung der Lebensqualität berücksichtigt. Es könnte sein, dass das erzielte Ergebnis nicht mit den anfallenden Kosten im Verhältnis steht und die Finanzierung oftmals schwierig ist, doch Lebensqualität hat ihren Preis.

Der abschließende Abschnitt dieser Arbeit befasst sich mit einer spezifischen Problemzone Wiens, wodurch gezeigt werden soll, wie die Lösungsansätze, im spezifischen Fall in der Wohngegend Westbahnhof, angewendet werden und die Lebensqualität gesteigert werden können. Hierbei ist zu beachten, dass die Aufwertung einer bestimmten Wohnzone nicht gleichzeitig den Wohnstand der dort lebenden Bevölkerung anhebt, die sich vermutlich den nun höheren Lebensstandard nicht mehr leisten kann und gezwungen ist in Gegenden zu ziehen, in denen die Lebensumstände ähnlich schlecht sind. Die Probleme werden daher nicht behoben, sondern eher verschoben, was ein unzufrieden stellendes Ergebnis darstellt. Aus diesem Grunde müssen die Problemstellungen und deren Lösungsansätze aus städteplanerischer Hinsicht stets auf die gesamte Stadt bezogen werden.

Die Schlussfolgerung dieser Arbeit ist, dass die Problematiken in der Schnittstelle durchaus bewältigt werden können, doch können sämtliche Lösungsansätze nur auf politscher Ebene vollzogen werden, wobei der politische Wille, die Bereitschaft für die finanzielle Investition in Lebensqualität und das entsprechende Budget für die Umsetzung der Lösungsansätze selbst, für die Durchführung vorhanden sein müssen. Doch oft scheitert deren Umsetzung am vermuteten Unmut der Bevölkerung, da die Politik zumeist bemüht ist diesen zu verhindern, um das primäre Interesse, nämlich die Beliebtheit deren Wähler zu wahren.

Zusammenfassung (Englisch)

In this bachelor-thesis the life qualitative deficiencies in the problem area of Vienna, namely the interface between urban and suburban city area, are specified and solutions for improvement are developed. The aim is to solve the problems in the interface, to increase the quality of life and thereby to minimize the disadvantages compared to the two preferred city areas.

The thesis is divided into four chapters. In the first two chapters, the three city areas are specified and explained. Various statistics, which were perceived by districts, were used and were assigned to the according city area, to make the three city areas comparable. Statistics about population density, population structure, traffic situation, economic situation and status of the population, crime, etc. manifest that the poor living conditions in the interface can be statistically clarified.

In the following chapter the various problems like high population density and above-average proportions of persons with an immigrant background, the increased traffic and noise pollution and the increased volume of crime and street prostitution are discussed. Solutions that will ultimately improve the quality of life for residents of the interface are developed. This does not consider the cost of implementing the measures, but only takes into account the appreciation of the quality of life. Some of these measures are difficult to finance, but the quality of life has its price.

The final section of this paper deals with a specific problem area of Vienna, namely the residential area around the Westbahnhof, which shows how the solution approaches are used and the quality of life can be increased. It should be noted that the appreciation of a particular residential zone is not at the same time raising the residential status of people living there, which presumably cannot afford the higher standard of living any longer and are forced to move to areas where living conditions are similarly poor. So the problems are therefore not fixed, but rather postponed, which is an unsatisfactory result. For this reason, the problems and their solutions from an urban planning perspective, are always relative to the entire city.

The conclusion of this work is that the problems in the interface can be handled quite, but all solutions can only be performed on the political level. The political will, the willingness of financial investment in quality of life and the corresponding budget for the implementation of the solutions themselves must be present for the execution. However, their implementation often fails because of the alleged discontent of the population because the policy is usually trying to prevent these in order to maintain the primary interest, namely the popularity of their voters.

Statistik
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