Titelaufnahme

Titel
Wirtschaftlichkeitsvergleich von ÖBB Oberleitungsmastfundierungsarten
Weitere Titel
Economic comparison of foundation types for ÖBB overhead contact line masts
VerfasserLamplmaier, Christian
Betreuer / BetreuerinVill, Markus
Erschienen2012
Datum der AbgabeOktober 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Austropfahl / Betriebserschwerniskosten / Oberleitungsmastfundierung / Rammfundierung / Stahlbetonmaste
Schlagwörter (EN)Austropfahl / costs for the difficulty of the railway operation / contactlinemastfoundation / piledrivingtechnology / reinforced-concrete-masts
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Bewertung der Herstellkosten von Fundamenten für ÖBB Stahlbeton-Oberleitungsmaste.

Aktuell stehen zwei Methoden zur Verfügung: Die Herstellung der Fundamente in Ortbetonbauweise und die Herstellung mittels Rammpfahl (Austropfahl) der Fa. European Trans Energy GmbH (Europten). Vor allem diese Methode wird aufgrund der relativ hohen direkten Herstellkosten oft als zu teuer kritisiert.

In dieser Arbeit werden die allgemeinen Anforderungen an Mastfundierungen gem. ÖVE/ ÖNORM EN 50119, die derzeit verfügbaren Stahlbeton-Oberleitungsmaste sowie die Einteilung der Bodengattungen erläutert.

Ortbetonfundamente werden bezüglich ihrer Funktionsweise, Abmessungen und dem Herstellungsprozess beschrieben.

Das System „Austropfahl“ wird bezüglich der Funktionsweise von horizontal belasteten Pfählen, der Pfahlkonstruktion, des Herstellungsprozesses, des verwendeten Rammgerätes sowie der Ermittlung der Tragfähigkeit des Bodens beschrieben.

Anhand eines Referenzprojektes – Oberleitungsreinvestition der Strecke Hainburg-Wolfsthal – werden alle Kostenfaktoren beider Herstellmethoden beschrieben und monetär bewertet.

Da das Projekt mittels Rammfundierung umgesetzt wird, sind für diese Methode die direkten Herstellkosten bereits vorhanden. Für die Bewertung der direkten Herstellkosten der Ortbetonfundierung ist von einer, in der Herstellung von ÖBB-Oberleitungsmastfundamenten erfahrenen Baufirma, ein Angebot eingeholt worden.

Weiters werden für das jeweilige Verfahren die Betriebserschwerniskosten ermittelt. Diese stellen sich als wesentlicher zeitabhängiger Kostenfaktor heraus.

Die die Kosten für das seitens ÖBB dem AN zur Verfügung gestellte Personals werden anhand eines ÖBB-internen Angebotes ebenfalls für beide Verfahren ermittelt.

Aufgrund der längeren Herstelldauer, einer notwendigen längeren Betriebssperre und der dadurch wesentlich höheren BEK ist die Herstellung in Ortbetonbauweise für das genannte Refernzprojekt wesentlich kostenaufwändiger.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the evaluation of the manufacturing costs of foundation types for ÖBB overhead contact line masts.

Currently there are two methods of assembling: Cast-in-place concrete and the pile driving technology (Austropfahl) which has been developed by the European Trans Energy GmbH (Europten). Especially this method is often criticized as too expensive.

In this thesis the general requirements on mast-foundation according to ÖVE/ ÖNORM EN 50119, the currently used armored concrete overheadline masts as well as the classification of the bearing capability of the ground are exemplified.

Cast-in-place concrete foundation is described by means of its functionality, dimensions and the assembling process.

The pile driving technology “Austropfahl” is described by means of the functionality of horizontal strained piles, the pile construction, assembling process, description of the pilling machine and the evaluation of the bearing capability of the ground.

With the help of a reference-project all cost factors are being described and monetarily rated.

The reference project is realized with the pile driving technology. So the direct assembling costs are at hand. For the costs for the cast-in-place concrete foundation a bid was invited by a construction company which is experienced in making ÖBB mast foundations.

Also the costs for the difficulty of the railway operation for both methods are determined, which are a major cost factor.

The workforce costs for both methods are determined by a ÖBB internal bid.

Due to the longer assembling time and the much higher costs for the difficulty of the railway operation the cast-in-place concrete foundation is for the reference project the cheaper alternative.