Titelaufnahme

Titel
Der Rahmenvertrag als Vergabesystem von Bauleistungen im öffentlichen Bereich
Weitere Titel
The general agreement for construction services in the public sector
VerfasserMüller, Werner
GutachterWeber, Robert
Erschienen2012
Datum der AbgabeSeptember 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Angebot / Auftraggeber / Auftragswert / Ausschreibung / Bauleistung / Bekanntmachung / Bieter / Bundesvergabegesetz 2006 / Kalkulation / Kontrollbehörde / öffentlicher Bereich / Rahmenvertrag / Rechtsschutz / Vergabeverfahren / Vertragsbedingung / Zuschlag
Schlagwörter (EN)offer / client / contract value / tender / construction service / announcement / tenderer / public procurement act of 2006 / calculation / regulatory agency / public sector / general agreement / legal protection / competitive tendering / contract conditions / acceptance
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Rahmenvertrag als Beschaffungssystem im öffentlichen Bereich. Die öffentlichen Auftraggeber sind bei der Vergabe von Bauleistungen an strikte Richtlinien und Gesetze gebunden. Der Rahmenvertrag findet überwiegend bei der Beschaffung von laufenden Erhaltungs- und Adaptierungsarbeiten kleineren Umfangs Anwendung.

Die Richtlinien zur Durchführung eines konformen Vergabeverfahrens sind im Bundesvergabegesetz 2006 in seiner aktuellen Fassung geregelt. Die für den Rahmenvertrag in Frage kommenden Vergabeverfahren werden dargestellt und analysiert.

Die Arbeit soll einen verständlichen Leitfaden zur Gestaltung eines Rahmenvertrages bieten. Die Vor- und Nachteile für den Auftraggeber, aber auch für die Bieter werden aufgezeigt. In weiterer Folge werden die einzelnen erforderlichen Schritte dargestellt und erläutert.

Die Recherchen haben gezeigt dass die Durchführung eines Vergabeverfahrens zur Erlangung eines Rahmenvertrages komplex aber aufgrund der Zeitersparnis beim Abruf von Leistungen auch rentabel sind. Die Vorteile liegen eher beim Auftraggeber, welcher die ausgeschriebenen Leistungen in Abschnitten ohne viel Verwaltungsaufwand abrufen kann.

Für die Bieter steht zur Wahrung des Rechtsschutzes ein breites Spektrum an Vergabekontrollbehörden in Österreich zur Verfügung.

Im letzten Abschnitt werden beispielhafte Entscheidungen der Vergabekontrollbehörden dargestellt. Es wird analysiert welche Beweggründe zu den diversen Entscheidungen geführt haben.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the framework agreement as a procurement system in the public domain. Public contracting authorities are bound by strict guidelines and laws when awarding construction services. The framework agreement finds application mainly for the procurement of on-going, smaller-scale conservation and alteration work.

The guidelines for conducting a compliant procurement procedure are governed by the Public Procurement Act of 2006, as amended. The award procedures in question for the framework agreement will be presented and analysed.

The work is intended to provide an understandable guide to the design of a framework agreement. The advantages and disadvantages are identified for the client, but also for the tenderers. The individual steps required are subsequently presented and explained.

Research has shown that conducting an award procedure for obtaining a framework agreement is complex, but also cost-effective due to the time saved when calling on services. The benefits are more likely with the client, who can call on the advertised services in phases without much administrative overhead.

For the tenderers, a broad spectrum of award regulatory agencies is available in Austria for the maintenance of legal protection.

Example decisions of award regulatory agencies are presented in the last section. The motivations leading to the various decisions are analysed.