Titelaufnahme

Titel
Leistungsabweichungen und mögliche Durchsetzung bei Rahmenverträgen
Weitere Titel
Deviation from contractually agreed performance and potential enforcement within framework agreements
VerfasserSoemmer, Kevin
Betreuer / BetreuerinWeber, Robert
Erschienen2012
Datum der AbgabeOktober 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Rahmenvertrag / Nachtrag / Leistungsabweichung / Leistungsänderung / Frist / Sphäre / Verzögerung
Schlagwörter (EN)Framework agreement / Supplementary claim / Deviation from contractually agreed performance / Service alteration / Deadline / Remit / Delay
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Durchsetzbarkeit von Leistungsabweichungen bei Rahmenverträgen.

In dieser Arbeit wird anfangs das Allgemeine Wissen über Leistungsabweichungen und Nachträge definiert. Dies beinhaltet relevante Normen sowie Begriffe.

Es werden mögliche Ursachen für Leistungsabweichungen behandelt. Diese können durch Mengenänderungen, Leistungsänderungen, Fehler in der Ausschreibung oder ähnlichem entstehen. Es wird ebenfalls geklärt für welche entstandenen Leistungsabweichungen der jeweilige Vertragspartner haftet. Die Zuordnung zu der jeweiligen Sphäre spielt daher eine enorme Rolle in der späteren Vergütung dieser Leistungsänderungen.

Des Weiteren wird die Handhabung von Nachträgen detailliert erklärt. Hierbei geht es unter anderem um die Nachtragsprophylaxe, wie man einen Nachtrag vermeiden kann und, sollte eine Vermeidung nicht möglich sein, wie dieser gegliedert und aufgebaut sein muss, um diesen vom Auftraggeber akzeptiert zu bekommen. Ebenfalls wird behandelt wie eine mögliche Nachtragsablehnung ablaufen kann und welche Schritte eingeleitet werden, um diesen zu akzeptieren.

Der letzte wichtige Punkt der behandelt wird sind Folgen aus Leistungsabweichungen. Hier wird der Zusammenhang zwischen Bauzeit und Baukosten dargestellt. Ebenfalls werden Vertragsstrafen sowie Schadensersatz als Folge von Nachträgen behandelt. Diese Kapitel basieren auf dem Inhalt der vorhergehenden, um eine Vermeidung von Vertragsstrafen zu erzielen wird vorab der Ablauf einer Fristanpassung samt Dokumentation genauer erläutert.

Die Schlussfolgerung aus dieser Arbeit ist, dass Rahmenverträge ähnlich wie normale Werkverträge Nachträge zulassen, allerdings gibt es in Anlehnung an die Wiener Richtlinien für Rahmenverträge einige Änderungen, durch welche Nachträge nicht so häufig vergütet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with deviations from contractually agreed performance and potential enforcement within framework agreements.

First, this document describes general knowledge about deviation from contractually agreed performance and supplementary claims, as well as relevant standards, terms and definitions.

Subsequently possible causes for deviation from contractually agreed performance are covered. These can be quantity changes, service alterations, errors regarding the invitation to tender, or similar. In addition, this work also lines out which contractual party is liable in case of deviations from contractually agreed performance, which plays an eminent role regarding posterior compensation of service alterations.

Next, this paper covers handling of supplementary claims, where one of the most important points is the prevention of such and, in case a claim cannot be prevented, what documentation is required for subsequent principal acceptance. In case a claim is declined, this work also covers possible next steps aiming at yet final acceptance.

Last but not least the aftermath of deviations from contractual performance are covered, further detailing the correlation of construction time and costs, contractual penalties, and damage compensation. These chapters build on the previous content; as to prevent contractual penalties, adjustment of deadlines along with the necessary documentation are also described.

The conclusion of this thesis is that whilst – similar to normal contracts for work and labor – framework agreements allow for supplementary claims, the “Wiener Richtlinien” for framework agreements endanger respective compensation.