Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss von Bauteilen gegen Außenluft auf den Heizwärmebedarf am Beispiel einer Wohnhausanlage
Weitere Titel
The influence of structural components which seal against outside air on the heating demand using the example of a residential building
VerfasserGenböck, Martin
Betreuer / BetreuerinPöhn, Christian
Erschienen2012
Datum der AbgabeNovember 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Bauweisen / Behaglichkeit / Brutto-Grundfläche / Heizwärmebedarf / Nutzfläche / Oberflächentemperatur / U-Wert / Wanddicken
Schlagwörter (EN)construction method / comfort / gross building area / heating demand / useful area / surface temperature / heat transmission coefficient / component thickness
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Einfluss von Bauteilen gegen Außenluft

auf den Heizwärmebedarf

am Beispiel einer Wohnhausanlage

Ein Großteil der Energie wird durch Gebäude verbraucht. Zudem wird der Energieverbrauch immer teurer und die Emissionen beeinflussen die Umwelt. Daher sollte dies bei der Gebäudeplanung berücksichtigt und die richtige Bauweise herangezogen werden, um den Energiebedarf möglichst gering zu halten. Energieeffiziente Bauteile erfordern jedoch große Dämmschichten und verringern die Nutzfläche innerhalb des Gebäudes.

Im Rahmen dieser Arbeit sollen die Effizienzpotenziale von Gebäuden aufgezeigt werden. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf dem Zusammenhang zwischen U-Wert, Heizwärmebedarf, Bauteildicke sowie resultierender Nutzflächenerträge.

Zu Beginn werden die Grundlagen erläutert und die Basis für die Ausarbeitung dieser Thematik geschaffen. Anschließend wird anhand einer Wohnhausanlage der Heizwärmebedarf ermittelt und bei gleichen Bauteildicken verschiedener Bauweisen analysiert. In der Folge werden Beispiele definiert und die Nutzflächenerträge bei verschiedenen U-Werten ermittelt. Hierzu werden ein Einfamilienhaus, ein Mehrfamilienhaus sowie jeweils eine kompakte Variante verglichen und abschließend Überlegungen zum Thema Behaglichkeit angestellt.

Bei allen Beispielen kann aufgezeigt werden, dass bei niedrigeren U-Werten signifikante Wanddickenzunahmen zu verzeichnen sind und daraus geringe Nutzflächen resultieren. Zudem werden große Unterschiede in Bezug auf die vorhandene Brutto-Grundfläche und auf die Ausbildung der Grundrisse erzielt. Bei großen Brutto-Grundflächen können die größten Nutzflächenanteile aufgezeigt werden, die auf geringere Einflüsse der Bauteildicken rückschließen lassen. Das Optimum dieser Arbeit wird beim Mehrfamilienhaus mit einem kompakten Grundriss erzielt.

Der Heizwärmebedarf kann aufgrund der geringeren Transmissionsverluste mit wärmedämmenden Bauteilen deutlich reduziert werden. Jedoch wird mit zunehmender Bauteildicke die Nutzfläche verringert und verliert somit an Wirtschaftlichkeit. Daher ist es sinnvoll nicht nur ausreichend Wärmedämmung, sondern auch eine möglichst kompakte Außenhülle zu berücksichtigen.

Zusammenfassung (Englisch)

The influence of structural components

which seal against outside air on the heating demand

using the example of a residential building

Buildings are one of the biggest energy users in the world. Energy consumption is becoming more and more expensive and it affects the environment in a negative way. As a result it is important to choose the right construction methods and sufficient insulation. Nevertheless it is difficult to achieve an efficient coherence between well-insulated walls and useful areas inside the building. Within the scope of this thesis the efficiency potential of buildings should be pointed out. The main focus is on the relationship between heat transmission coefficient, heating demand, component thickness and useful areas.

First basics about the heating demand were acquired to get a base for further details. The next step was to calculate the heating demand of a residential building. As a part of that process different construction methods with consistent thickness of the components were analysed. Furthermore example creation was used to get information about the useful area depending on different heat transmission coefficients. Therefore a detached house, an apartment building as well as a compact form of each example were compared. Finally the surface temperature of components was analysed in order to consider the thermal comfort.

The main result is that the lower the heat transmission coefficient, the thicker are the external walls. As a consequence the area inside the building gets smaller. In addition, there are big differences between various gross building areas and the form of the ground plan - so the bigger the gross building areas, the fewer effects of the components. The best option would be an apartment building with a huge area and a compact ground plan.

With more efficient elements the loss can be lowered due to transmission and as an effect the heating demand decreases. However, such elements usually results in more thickness and reduces the inside area. Therefore, the goal is not only to use components with high energy efficiency levels, but also to keep the surface as small as possible.