Titelaufnahme

Titel
Risikoassessment der späten Mutterschaft
Weitere Titel
Risk assessment of the late motherhood
VerfasserBrandstetter, Bernadette
GutachterSitter-Trollmann, Pamela
Erschienen2015
Datum der AbgabeJanuar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)späte Mutterschaft / mütterliches Alter / Risikoschwangerschaft / Schwangerschaftskomplikationen
Schlagwörter (EN)late motherhood / maternal age / high-risk-pregnancy / pregnancy complications
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung

Hintergrund: Heutzutage entscheiden sich immer mehr Frauen ihre Kinder im Alter von 35 Jahren und älter zu bekommen. Frauen mit erhöhtem Alter werden oftmals als Risikoschwangere bezeichnet und das Alter kann ein Risikofaktor für zahlreiche Komplikationen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt sein. Allerdings bedeutet es nicht, dass jede Frau ab 35 Jahren oder älter automatisch mit Komplikationen rechnen muss. In dieser Bachelorarbeit will man die relevantesten Risikofaktoren für Frauen ab 35 und älter untersuchen.

Methoden: Für diese Arbeit wurde auf aktuelle Studien, welche das Thema bearbeiten zurückgegriffen. Die verwendete Literatur wurde aus verschiedenen Fachzeitschriften und Datenbanken herausgesucht.

Resultate: Zu den relevantesten Faktoren, welche eine späte Mutterschaft zum Risiko machen können, gehören die Parität im Zusammenhang mit Frühgeburtlichkeit und Small for Gestational Age, Chromosomenanomalien, Diabetes mellitus, Plazenta prävia, vorzeitige Plazentalösung, hypertensive Erkrankungen, Präeklampsie und Gestationsdiabetes.

Schlussfolgerung: Die Resultate zeigen, dass das erhöhte mütterliche Alter im Zusammenhang mit zahlreichen Risikofaktoren während der Schwangerschaft und Geburt steht. Heutzutage entscheiden sich immer mehr Frauen ihre Kinder in den späten Dreißigern zu bekommen. Daher ist die Zusammenarbeit zwischen Hebammen und Ärzten/Innen besonders wichtig. Es bedeutet daher nicht, dass automatisch jede ältere Schwangere eine Risikoschwangerschaft hat. Man darf nie den Blick auf das Physiologische und Positive in der Betreuung mit Frauen, erhöhten mütterlichen Alters, verlieren.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

Background: Today there are many women who decide to get their babies at the age of 35 years or older. Women with advanced maternal age are categorized as high-risk pregnant and their age could be a risk factor for many complications during pregnancy and birth. However, this does not mean that every pregnancy of women aged 35 years or older have automatic complications. This thesis is done to examine the main risk factors for women aged 35 years or older during pregnancy.

Methods: Research on the current literature on this topic has been carried out. The literature was obtained from different journals and databases.

Results: The main factors which may be a risk for advanced maternal age are parity associated with preterm birth and small for gestational age, chromosomal abnormalities, diabetes mellitus, placenta previa, placental abruption, hypertensive complications, preeclampsia and gestational diabetes.

Conclusion: These findings suggest that advanced maternal age could be associated with many risk factors during pregnancy and birth. Nowadays there are many women who become pregnant in their late thirties. It is really important for midwives and obstetricians to work together. Not every woman at this age has automatically a high-risk pregnancy. This is important for our work with pregnant women. We should never forget the physiological and positive effects during the work with women in an advanced maternal age.