Titelaufnahme

Titel
Intrapartale Asphyxie und Zerebralparese. Zur Bedeutung des arteriellen Nabelschnur-ph-Wertes.
Weitere Titel
Intrapartum asphyxia and cerebral palsy. The significance of arterial umbilical cord pH value.
VerfasserGrabner, Sarah
Betreuer / BetreuerinWallner, Roswitha
Erschienen2015
Datum der AbgabeJanuar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)intrapartale Asphyxie/ Azidose/ arterieller Nabelschnurblut-pH-Wert/ Zerebralparese/ neonatales Outcome
Schlagwörter (EN)intrapartum asphyxia/ acidosis/ arterial umbilical cord pH value/ cerebral palsy/ neonatal outcome
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Thema der vorliegenden Bachelorarbeit ist der Zusammenhang zwischen der intrapartalen Asphyxie und der Entwicklung einer Zerebralparese. Die Prävalenz der Zerebralparese ist in den letzten Jahrzehnten trotz des verbesserten Geburtsmanagements nicht zurück gegangen. In Studien konnte gezeigt werden, dass ein großer Teil der Zerebralparesen pränatale Ursachen hat. Da der Begriff der intrapartalen Asphyxie ungenau definiert ist und unterschiedliche Kriterien zur Diagnose eines hypoxischen Ereignisses unter der Geburt herangezogen werden, liegt der Schwerpunkt dieser Arbeit auf dem Zusammenhang zwischen einem niedrigen arteriellen Nabelschnur-pH-Wert und der Entwicklung einer Zerebralparese. Hierfür wurde eine Literatursuche in den Datenbanken Cochrane, Medline, Midirs, CINAHL und Pubmed durchgeführt. Die gefundenen Studien wurden kritisch bewertet. Aufgrund der mangelnden Qualität der Studien und der unterschiedlichen Studiendesigns kann keine allgemeine Aussage zum Zusammenhang zwischen einem niedrigen pH-Wert und einer Zerebralparese getroffen werden. Die einbezogenen Studien geben allerdings Hinweise darauf, dass ein gewisser Zusammenhang besteht, die Vorhersagekraft des pH-Wertes aber sehr gering ist. Weitere Forschung zu diesem Thema ist vonnöten.

Zusammenfassung (Englisch)

The topic of this work is the relationship between intrapartum asphyxia and cerebral palsy. Although obstetric care was improved in the last decades, the prevalence of cerebral palsy did not decline. Studies have shown that a bigger part of cerebral palsy has antenatal origins. There is no clear concept of what is known as intrapartum asphyxia. In practice different criteria are used to define an intrapartum hypoxic event. Because of that the main topic of this work is the relationship between low arterial umbilical cord pH value and cerebral palsy. Therefore, a literature search was done in Cochrane, Medline, Midirs, CINAHL und Pubmed databases. The studies found were critically evaluated. Because of the low quality of the studies and the different study designs it is not possible to draw a conclusion about the relationship between low umbilical cord pH value and cerebral palsy. Nevertheless the studies used in this work provide an indication that there is a relationship, but the predictive value of low umbilical cord pH is low. Further research is needed.