Bibliographic Metadata

Title
Gangbildveränderungen eines gesunden jungen Erwachsenen nach kurzzeitiger Teilimmobilisierung des Oberen Sprunggelenks
Additional Titles
Gait adaptations of a young healthy adult after a short part-immobilisation of the ankle
AuthorPabisch, Carina
Thesis advisorWidhalm, Klaus
Published2012
Date of SubmissionJune 2012
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)-Nicht erforderlich-
Keywords (EN)-Nicht erforderlich-
Restriction-Information
 _
Classification
Abstract (German)

Gehen ist eine der wichtigsten Funktionen, um den Alltag selbstständig meistern zu können. Der Therapie von Gangbildstörungen kommt in jedem Bereich der Physiotherapie zentrale Bedeutung zu. Gehen ist ein motorisches Programm, das bedeutet gleich im Ablauf, jedoch unterschiedlich in Amplitude und Dauer. Dadurch kann der Mensch situationsangepasste Veränderungen der Bewegung in einem gewissen Rahmen vornehmen. Wie das Gangbild im Detail ausfällt, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, u.a. Alter, Geschlecht und Gehgeschwindigkeit. Daraus ergibt sich, dass es individuell ist und es ein großes Spektrum an Gangbildern geben muss, die in die Kategorie "physiologisch" fallen. Des weiteren ist der Gang niemals gänzlich symmetrisch. Dies muss bei der Auswertung gangspezifischer Daten berücksichtigt werden.

Menschen mit einer Gelenkspathologie entwickeln Gangstrategien, die ihnen dazu dienen, die Funktion zu erhalten und/oder Schmerzen zu vermeiden. Wie das Gangbild adaptiert, wurde bereits für sämtliche Verletzungen bzw. Pathologien untersucht. Wie der Vorgang der Adaptation bzw. Readaptation bei Gesunden aussieht, kann jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantwortet werden. Es ist jedoch wichtig, zuerst zu wissen, wie der motorische Lernprozess bei Gesunden abläuft, um Analogien für diverse Pathologien schließen zu können. Zu diesem Zweck soll in der Bac2 eine observative Einzelfallstudie durchgeführt werden, die Daten zur Adaptation bzw. Readaptation des Gangbildes eines Gesunden nach einer simulierten Einschränkung des oberen Sprunggelenks liefert. Damit kann der Lücke in der Literatur begegnet werden.

Rückschlüsse, die daraus für die klinische Praxis gezogen werden können, sind, dass die alleinige Arbeit an der Struktur wenig Sinn macht. Es bedarf neben der Wiederherstellung der strukturellen Voraussetzungen einer Modellierung der Bewegung im neuromuskulären Sinn. Hierfür eignet sich das Laufband in Kombination mit diversen Feedbackmethoden.

Methodik: Die Studie wird im hauseigenen Ganglabor der FH Campus Wien durchgeführt.

Der Proband soll zwischen 20 und 35 Jahre alt sein, einen BMI im Normbereich haben und frei sein von Schmerzen und jeglichen Pathologien. Zur Aufnahme, Bearbeitung und Analyse ausgewählter spatio-temporaler Parameter werden das Laufband h/p/cosmos quasar, 2 DV-Cams, das Messsystem Optogait, die Software Vicon Motus sowie Microsoft Office Excel verwendet. Die Ergebnisse werden in der Bac2 im Kapitel Ergebnisse dargestellt, im Kapitel Diskussion bezüglich ihrer physiotherapeutischen Relevanz erläutert. Den Abschluss wird das Kapitel Zusammenfassung bilden.

Abstract (English)

-Nicht erforderlich-