Bibliographic Metadata

Title
Vergleich von objektiven und subjektiven Messverfahren zur Erfassung von Veränderungen im Gleichgewicht anhand der Berg Balance und ABC-Scale
Additional Titles
Comparison of objective and subjective measurements for detecting change in balance by using the Berg Balance and ABC-Scale
AuthorWidhalm, Viktoria
Thesis advisorGreisberger, Andrea
Published2012
Date of SubmissionJune 2012
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)-Nicht erforderlich-
Keywords (EN)-Nicht erforderlich-
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Kurzzusammenfassung

HINTERGRUND UND ZIEL:

Standardisierte Messverfahren wie die BBS oder die ABC-Scale sind für die Erfassung des Gleichgewichts in der Physiotherapie wichtig, um Therapieerfolge belegen zu können. Neben den wissenschaftlichen Hauptgütekriterien ist für Assessments, die zur Evaluation von Inter-ventionen herangezogen werden, die Responsivität ein wesentliches Qualitätsmerkmal, was unter anderem durch den MDC-Wert, der die kleinste messbare Veränderung angibt, darge-stellt wird. Da in der Physiotherapie sowohl die individuelle Wahrnehmung der PatientInnen, als auch die objektive Einschätzung von Funktionen bedeutsam sind, ist das Ziel dieser Arbeit, im Rahmen einer empirischen Untersuchung herauszufinden, ob eine Korrelation bezüglich der Veränderung im Gleichgewicht zwischen dem MDC-Wert der BBS und jenem des subjektiven Veränderungsempfinden gemessen anhand der ABC-Scale besteht.

AUFBAU DER ARBEIT:

Nach einer Einführung, in dem das Themenfeld beschrieben und die zentrale Fragestellung formuliert wurden, folgt die Erklärung jener grundlegender Begriffe, auf die in der Arbeit Be-zug genommen wird. So finden sich in diesem Abschnitt, die Definition von subjektiven bzw. objektiven Messungen, die Beschreibung der Gütekriterien einschließlich der Responsivität und dem dazugehörigem Referenzwert der MDC sowie eine vergleichende Darstellung der beiden Messverfahren. Im darauffolgenden Teil werden diverse Studienergebnisse, die sich mit der Responsivität der Skalen auseinandergesetzt haben, zusammengetragen und anhand von unterschiedlichen Kriterien wie den untersuchten Krankheitsbildern oder der verwendeten Methodik bei der Ermittlung des MDC miteinander verglichen. Die daraus resultierende Erkenntnis für die geplante Studie besteht darin, dass bei PatientInnen nach Schlaganfällen ein MDC95 von 7 Punkten bei der BBS und von 13% bei der ABC-Scale als kleinste messba-re Veränderung angesehen werden kann.

METHODIK:

Das zugrundeliegende Forschungsdesign der geplanten empirischen Untersuchung ist in Form einer Panelstudie konzipiert, an der 5-7 PatientInnen nach Schlaganfällen teilnehmen sollen. Vor der tatsächlichen Datenerhebung werden Patientendaten aus den Krankenakten beziehungsweise gegebenenfalls durch Befragung ermittelt. So sollen Informationen zu Ge-schlecht, Alter, Diagnose, Zusatzdiagnosen, vorangegangenes Sturzgeschehen und Hilfsmit-telgebrauch der ProbandInnen gesammelt und die Ein- und Ausschlusskriterien geprüft wer-den. Die zweimalige Datenerhebung erfolgt mittels BBS und ABC-Scale in einem zeitlichen Abstand von zwei Wochen. Für die Datenauswertung werden die zu den beiden Zeitpunkten ermittelten Scores der BBS und ABC-Scale tabellarisch angeführt und die sich daraus erge-benden Differenzen für die einzelnen PatientInnen bestimmt. Diese Unterschiede werden mit dem MDC95 des jeweiligen Messverfahrens verglichen. Zur Veranschaulichung werden so-wohl eine 4-Felder-Tafel als auch ein Punktediagramm erstellt. Daraus kann schließlich ab-gelesen werden ob die gemessenen Werte hinsichtlich einer Veränderung korrelieren. Des Weiteren ist eine statistische Berechnung der Korrelation mit Hilfe des Chi-Quadrat Werts beabsichtigt, die den möglichen Zusammenhang ebenfalls verdeutlichen soll.

Abstract (English)

-Nicht erforderlich-