Titelaufnahme

Titel
Stabil durch den Arbeitsalltag - Eine empirische Erhebung zur Aktivierung des M. transversus abdominis bei Pflegepersonal mit Low Back Pain
Weitere Titel
Stable during work - An empirical investigation on the activation of M. transversus abdominis for nurses with Low Back Pain
AutorInnenRenken, Melissa Sophie
GutachterLuschin, Simone
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Prävention / Gesundheitsförderung / Low Back Pain / transversus abdominis / Pflege
Schlagwörter (EN)prevention / health promotion / low back pain / transversus abdominis / health care
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung

Die Absicht dieser Arbeit besteht darin, im Rahmen einer empirischen Untersuchung die Auswirkung der Aktivierung des M. transversus abdominis auf das Auftreten von Low Back Pain bei Krankenpflegepersonal zu erfassen.

Hintergrund: Diese Arbeit fällt thematisch in das Feld der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention. In einem einführenden theoretischen Teil werden unter anderem die physischen Anforderungen an das Pflegepersonal sowie Faktoren, welche in Zusammenhang mit dem Auftreten von Low Back Pain in dieser Berufsgruppe stehen, beschrieben. In weiterer Folge wird auch auf spezifische Charakteristika und Aufgaben des Musculus transversus abdominis (M. transversus abdominis) sowie auf weitere relevante Themen eingegangen. Diese Informationen stellen eine Grundlage zum besseren Verständnis des darauffolgenden Untersuchungsteils dar.

Methodik: Im empirischen Untersuchungsteil wurde mit einer systematischen Stichprobe (n=7) bestehend aus diplomiertem Gesundheits- und Krankenpflegepersonal gearbeitet. Alle TeilnehmerInnen haben im Rahmen eines einmaligen Workshops die Aktivierung des M. transversus abdominis in statischen Positionen und in Dynamik erlernt sowie theoretische Hintergrundinformationen erhalten. Informationen zum Auftreten von Low Back Pain und dessen Intensität und diverse andere Parameter wurden im Rahmen einer Basiserhebung unmittelbar vor dem Workshop sowie in einer Folgebefragung 17 Wochen darauf schriftlich erhoben. Der zweite Fragebogen wurde von fünf TeilnehmerInnen (n=5) retourniert.

Ergebnisse: Vier von fünf Personen haben die erlernten Techniken gelegentlich in ihre Arbeitsabläufe integriert. Eine wesentliche Veränderung im Auftreten des Low Back Pains konnte nicht festgestellt werden.

Schlussfolgerung: Aufgrund der ausgesprochen kleinen Stichprobengröße ist diese Untersuchung nicht dazu geeignet, Rückschlüsse auf eine größere Population zu führen. Um Ergebnisse mit wissenschaftlicher Relevanz zu erhalten, wäre ein wichtiger Schritt das Durchführen einer weiteren, größer angelegten Studie mit einer Kontrollgruppe.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

The aim of this study is to explore as part of an empirical investigation whether the activation of M. transversus abdominis shows an effect on the occurrence of Low Back Pain among health care personnel.

Background: This thesis deals with occupational health promotion and prevention. In an introductory theoretical part, besides others, the physical demands on health care personnel and factors which are related with the occurrence of Low Back Pain in this occupational group are described. Subsequently also specific characteristics and functions of the Musculus transversus abdominis (M. transversus abdominis) as well as other relevant topics are explained. This information should provide the reader a basis for better understanding of the subsequent investigation part.

Methods: The empirical investigation part handles with a systematic sample (n=7) consisting of certified health care staff. In a one-time intervention all participants learned the activation of M. transversus abdominis in static positions as well as in dynamic. In addition they received theoretical background information based on the topic. Information on the occurrence of Low Back Pain as well as various other parameters were collected in written form immediately prior to the prevention and in a 17 week follow up. The second questionnaire was returned by five participants (n=5).

Results: Four out of five people have integrated the learned techniques occasionally in their working processes. The appearance of Low Back Pain did not change significantly.

Conclusion: Due to the small sample size, this investigation is not convenient to allow conclusions about a larger population. In order to obtain results with scientific relevance it would be an important step to carry out a further, larger study including a control group.

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