Titelaufnahme

Titel
Kalzium- und Vitamin D Zufuhr von Studierenden der Diätologie in Zusammenhang mit : Osteoporose Prävention
Weitere Titel
The supply of calcium and vitamine D of students in dietetics and nutrition concerning the prevention of osteoporosis
VerfasserMartinek, Maria Theresa
GutachterHüttner, Bettina
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Vitamin D / Kalzium / Osteoporose / Prävention / Diätologie / Diätologin / Diätologe
Schlagwörter (EN)vitamine D / calcium / osteoporosis / prevention / dietology / dietitian
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund und Ziele: Der österreicische Ernärhungsbericht 2008 macht deutlich, dass die Zufuhr von Kalzium und Vitamin D in Österreicht weit unter den Empfehlungen der DGE liegt. Die durchschnittlche Zufuhr von Kalzium liegt bei 793 mg, die von Vitamin D bei 1,7 µg. Dies stellt ein Problem dar, da eine ausreichende Kalzium- und Vitamin D- Zufuhr vor allem bis zum 30. Lebensjahr erwiesenermaßen eine wesentliche Grundlage der Osteoporose Prävention ist. Ziel der Arbeit ist es herauszufinden, ob sich die Kalzium- und Vitamin D-Zufuhr von Studierenden des Studiengangs Diätologie in Österreich durch ihr Vorwissen von der durchschnittlichen Zufuhr der österreichischen Erwachsenen unterscheidet.

Methode: Die durchschnittliche Nährstoffzufuhr der Diätologie StudentInnen wird anhand von Ernährungsprotokollen erhoben, in das Nährwertberechnungsprogramm NUT's eingespielt und berechnet und anschließend interpretiert. Zusätzlich werden für die bessere Auswertbarkeit einige Fragen zu Supplementierung und Sonnenexposition dem Protokoll beigelegt.

Ergebnisse: Die Erhebung hat ergeben, dass die Studierenden der Diätologie im Durchschnitt 1277 mg Kalzium zuführen. Dies übertrifft sogar die Empfehlungen der DGE von 1000 mg. Im Bezug auf Vitamin D kommen die Probanden unter Einbeziehung der durch Sonnenexposition stattfindenden endogenen Synthese auf 6,2 µg täglich. Dies liegt, trotz deutlicher Steigerung im Vergleich mit dem österreichischen Ernährungsbericht, weit unter den Empfehlungen der DGE von 20 µg.

Schlussfolgerung: Aufgrund dieser Ergebnisse liegt die Annahme nahe, dass das große Vorwissen im Bezug auf Ernährung und Inhaltsstoffe der Diätologie StudentInnen einen deutlichen Einfluss auf die Zufuhr hat. Da trotz der erhöhten Aufmerksamkeit jedoch die empfohlenen Werte für Vitamin D nicht erreicht wurden, ist zu überlegen ob in unseren Breitengraden eine generelle Supplementierung von Vitamin D, zumindest in den Wintermonaten, sinnvoll wäre. Um die Kalziumzufuhr der österreichischen Bevölkerung zu optimieren wäre eine flächendeckende Schulung der Bevölkerung zu diesem Thema notwendig. Um ausreichend Beweiskraft zu erlangen sind weitere Studien mit größeren Stichproben notwendig.

Zusammenfassung (Englisch)

Background and Objectives: The "österreichischer Ernärhungsbericht 2008" shows that the supply of calcium and vitamin D in Austria lies far below the recommendations of the DGE. The average intake of calcium is 793 mg daily, the average intake of vitamin D is 1.9 µg. This presents a problem because sufficient calcium and vitamin D intake, especially before the age of 30 has been proven an essential foundation for the prevention of osteoporosis. The aim of this study is to determine whether the intake of calcium and vitamin D of students in dietetics and nutrition in Austria is higher than the average intake of austrian adults. Differences between the average intakes of these two groups would be in consequence of the expert knowledge of students in dietetics and nutrition.

Method: The average nutrient intake of students in dietetics and nutrition will be messured by the use of food diarys. The data will be filled in the nutrient calculation program NUT's and evaltuated. For the cause of better evaluation a few questions about supplementation and sun exposure have been added.

Results: The survey showed, that the average calcium intake of the students in dietetics and nutrition is 1277 mg daily This exceeds even the DGE recommendations from 1000 mg. In terms of vitamin D, the volunteers showed an average intake of 6,2 µg in comprehension of the endogenous synthesis due to sun exposure. This is, despite a significant increase compared to the austrian nutrition report, far below the recommendations of the DGE of 20 micrograms.

Conclusion: Based on these results it seems reasonable to assume that great knowledge in terms of nutrition and nutrients has a significant impact on the supply. Due to the fact, that the recommendations relating to Vitamin D can't be met even by students in dietetics and nutrition, a general supplementation of Vitamin D, at least during winter, is to be considered. In order to optimize calcium intake of the austrian population comprehensive training of the population would be necessary. To obtain sufficient evidence, further studies with larger samples will be necessary.