Titelaufnahme

Titel
Gestationsdiabetes im Rahmen der Individualverpflegung
Weitere Titel
Gestational diabetes in the context of individual food
AutorInnenKonrad, Daniela
GutachterVisontai, Sonja
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Gestationsdiabetes / Glukosetoleranz / Schwangerschaft / Blutzucker
Schlagwörter (EN)gestational diabetes / glucose tolerance / pregnancy / blood glucose
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bachelorarbeit beschreibt das Krankheitsbild, sowie die Therapie bei Gestationsdiabetes, am Beispiel einer 41 jährigen Frau, die bei regelmäßigen Kontrollterminen in die Ambulanz war und in diesem Rahmen auch Ernährungsberatungen erhalten hat.

Die Patientin arbeitet als selbstständige, mobile Maklerin, lebt in einer Partnerschaft und ist das erste Mal schwanger. Das Gewicht der Patientin war vor der Schwangerschaft leicht unter dem empfohlenen Normalgewicht. Die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft war mit 8kg zum Zeitpunkt der Beratung im Normbereich. In der Familie sind keine Diabetesfälle bekannt.

Die Patientin hat keine weiteren Erkrankungen und nimmt außer Fembion®, welches Frauen mit Schwangerschaftswunsch unterstützen sollen, keine weiteren Medikamente.

Die Ernährungsanamnese hat gezeigt, dass die Schwangere regelmäßige Mahlzeiten zu sich nimmt und sich zudem sehr gesund und abwechslungsreich ernährt. Lediglich die Kohlenhydratmengen waren meistens zu hoch und deshalb stiegen auch die Glucosewerte der Patientin nach dem Essen stark an.

Es fanden zwei Beratungen im Rahmen der ambulanten Kontrolltermine statt, wobei in der Ersten das Krankheitsbild des Gestationsdiabetes kurz erläutert wurde und eine geeignete Lebensmittelauswahl besprochen wurde. Außerdem wurden der Patientin die Gefahren und Maßnahmen bei Hypoglykämien aufgezeigt. Die Diätologin beauftragte die Schwangere bis zur nächsten Beratung ein Ernährungsprotokoll zu führen.

Bei der zweiten Beratung konnten anhand des Ernährungsprotokolls noch kleine Ernährungsfehler ausgebessert werden und Verbesserungsvorschläge gemacht werden.

Da die Blutzuckerwerte immer noch leicht erhöht waren und sich noch kleine Schwierigkeiten bei der Ernährung zeigten, wurde die Patientin gebeten weiterhin ein Ernährungsprotokoll zu führen.

Als Therapieverlaufskontrolle werden regelmäßige Blutzuckerkontrollen, als auch die HbA1c Messung empfohlen. Ernährungsberatungen sollen nur so lang stattfinden, bis die Patientin keine Fragen mehr bezüglich der Ernährung hat.

In der Arbeit wurden die benötigten Sollwerte für eine bedarfsdeckende Ernährung berechnet, als auch eine geeignete Lebensmittelauswahl angeführt. Auf dieser Basis ist in der Arbeit ein berechneter Wochenspeiseplan mit nachstehender Soll/Ist-Analyse zu finden.

Die Beratungen wurden jeweils im Computerprogramm SAP, sowie schriftlich in einem Protokollbuch dokumentiert.

Am Schluss der Bachelorarbeit wird die gesamte Vorgehensweise der Betreuung evaluiert und eventuelle Verbesserungsvorschläge gegeben.

Zusammenfassung (Englisch)

The bachelor thesis describes the symptoms together with the therapy of gestational diabetes using the example of a 41 year old woman. She had regularly follow-up appointments at the drop-in clinic, that’s were she also got the nutrition consultations.

The patient works as a self-employment estate agent and lives together with her life partner. It is her first pregnancy. The patient was slightly underweight before pregnancy. The patient increases 8 kilogram during the first 6 months, which is in normal range. The patient has no other illnesses; she only takes only Fembion ®, which is for women who want to get pregnant. There are no known diabetics in her family.

The pregnant woman consumes regularly meals, which are well balanced and healthy. The rise in blood sugar was caused by a large amount of carbohydrates at meals.

She got two nutrition consultations where the dietician explains the symptoms of gestational diabetes, a proper choice of food and the risks and measures of hypoglycaemia. The patient has to write a nutrition diary until the next consultation. Based on this diary the dietician gave some improvement suggestions at the second consultation.

Due the fact that blood sugar was still higher and as there were still some problems with nutrition, the patient has to pursue writing the nutrition diary.

Glucose monitoring and ambulatory recording of HbA1c are recommended as follow-up therapy. As long as the pregnant woman requires nutrition consultations, there is a possibility to offer them within the frame of the follow-up appointments at the drop-in clinic.

The ideal value for a fulfillment of demand and a suitable selection of foods are also written in the paper as a weekly menu with variance analysis based on the demand.

The consultations are documented in the computer program SAP and also in written form in a book.

At the end of the paper the whole medical care is evaluated and there are also some improvement suggestions.

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