Titelaufnahme

Titel
Gastrektomie
Weitere Titel
Gastrectomy
VerfasserRatzenböck, Katharina
Betreuer / BetreuerinRichter, Silvia
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Diätologischer Prozess / Gastrektomie / Mangelernährung / Dumping Syndrom
Schlagwörter (EN)Diet Therapy Process / Gastrectomy / Malnutrition / Dumping Syndrome
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschreibt das schrittweise Vorgehen im Rahmen des diätologischen Prozesses anhand eines Beispieles aus der Praxis. Nach der Zuweisungsdiagnose Gastrektomie werden die relevanten Parameter erhoben und die entsprechenden Maßnahmen geplant. Alle darauf folgenden Entscheidungen sind durch Fachliteratur belegt und somit als evidenzbasiert zu betrachten. Als Schwerpunkt ergibt sich in diesem Fall aufgrund der eingeschränkten Verdauungsleistung die Vermeidung einer Mangelernährung, insbesonders durch Vermeidung eines Dumping Syndroms. Die festgelegten Sollwerte und der darauf basierende Wochenspeiseplan sollen als exemplarisch angesehen werden und wurden mit dem Ziel der vollständigen Bedarfsdeckung sowie der Vermeidung aller möglichen Komplikationen für diese spezielle Patientin ausgearbeitet. Die resultierende Erkenntnis dieses Falles war in erster Linie die alimentär nicht zu erreichende Bedarfsdeckung von Vitamin D, sowie die vorübergehend nicht zu erreichende Deckung des Eisenbedarfes. Dennoch wird die weitgehend ausreichende Ernährung durch gezielt ausgewählte Lebensmittel und entsprechend angepasste Größe und Frequenz der Mahlzeiten dokumentiert.

Zusammenfassung (Englisch)

The following thesis describes a gradual approach of a diet therapy process using a practical example. According to the referring diagnosis “gastrectomy” the relevant parameters are collected and the dietary measures planned. All subsequent decisions are taken on the basis of specialist literature theories and thus should be considered as evidence based. The focus of the study is put on the avoidance of malnutrition due to the limited digestive activity, in particular by avoiding the dumping syndrome. The weekly menus, based on specified target values can be considered as an example of an adequate nutritional therapy. Their aim is the full coverage of demand as well as avoidance of all possible complications for this particular patient. The essential conclusion of this work is that alimentary coverage of Vitamine D demand is not possible. Apart from that, the demand for iron cannot be covered temporarily. Nevertheless, the extensively adequate nutrition through systematically chosen food and appropriately matched size and frequecy of meals is documented.