Titelaufnahme

Titel
Geburtsmodus bei Frühgeburten : Vergleich des neonatalen Outcomes zwischen Spontangeburten und Sectiogeburten & Besonderheiten der spontanen Frühgeburt
Weitere Titel
Mode of birth in prematurity Comparison of neonatal outcome between spontaneous birth and Caesarean & characteristics of spontaneous preterm birth
VerfasserHammerl, Daniela
GutachterWallner, Roswitha
Erschienen2015
Datum der AbgabeJanuar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)„Frühgeburt“ /„Kinder mit niedrigem Geburtsgewicht“/ „Frühgeburt und Geburt“/ „spontane Frühgeburt“/ „Frühgeburt und Apgar“/ „Frühgeburt und pH-Wert“/ „Frühgeburt und Atemnotsyndrom“/ „Frühgeburt und intraventrikuläre Hämorrhagie“
Schlagwörter (EN)„preterm birth“/„low birth weight infants“/„preterm birth & delivery“/ „spontaneous preterm birth“/ „preterm birth and Apgar“/ „preterm birth and pH-value“/ „preterm birth and respiratory distress syndrome“/ „preterm birth and intraventricular haemmorhage“
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Forschungsinteresse der vorliegenden Bachelorarbeit bezieht sich auf die Frage, ob frühgeborene Kinder durch die Wahl des Geburtsmodus (vaginale Geburt versus Sectio) unterschiedliche Ergebnisse in Bezug auf die Outcomeparameter Apgar- und pH-Wert, Atemnotsyndrom sowie intraventrikuläre Hämorrhagie aufweisen. Dazu wurden in den Datenbanken „PubMed“, „Cinahl“ sowie in der Zeitschriftendatenbank der Medizinischen Universität Wien Fachzeitschriften und Journale gesucht. Zusätzlich wurde eine freie Internetsuche vorgenommen. Hinsichtlich des Apgar Wertes konnten keine übereinstimmenden Ergebnisse in den Studien ausgemacht werden. Kinder, welche vaginal geboren wurden, wiesen in allen untersuchten Studien bessere pH-Werte auf, als Kinder, die mit Sectio entbunden wurden. Das Atemnotsyndrom wurde in den Studien vermehrt bei Kindern beobachtet, die per Sectio zur Welt kamen, wobei diese Tendenz keine statistische Signifikanz zeigte. Die Entwicklung einer intraventrikulären Hämorrhagie schien bei vaginal geborenen Kindern öfter vorzukommen, wobei dies nach Ausschluss von Störvariablen nicht mehr nachzuweisen war. Die Empfehlungen der aktuellen Fachliteratur zeigen, dass die vaginale Geburt bei Frühgeborenen unter günstigen Voraussetzungen befürwortet wird. Es konnten in der Literatur Mängel hinsichtlich evidenzbasierter Empfehlungen zur Gestaltung der Spontangeburt bezüglich des Einsatzes der Periduralanästhesie, der Episiotomie sowie des Beckenausgangsforzeps ausgemacht werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The research interest of this thesis relates to the question if preterm newborn children show different outcomes in dependency of the mode of birth (vaginal versus caesarean section). The neonatal outcome was defined as Apgar- and pH-value, respiratory distress syndrome and intraventricular haemorrhage. Literature research was done in the databases “PubMed”, “Cinahl” and in the catalogues of the Medical University of Vienna. Additionally the internet was browsed. The results regarding the Apgar are controversial. Neonates born vaginally show better pH-values in all analysed studies compared to children delivered by caesarean section. The appearance of respiratory distress syndrome is increased in children delivered by caesarean section, but without reaching statistical significance. The development of intraventricular haemorrhage seems to appear more frequently in neonates delivered vaginally which wasn’t veritable after excluding possible confounding variables. The paper presents the recommendations of the actual literature which favours vaginal delivery under good conditions. A lack of evidence was found in the recommendation of the organization of vaginal delivery regarding peridural anaesthesia, episiotomy and outlet forceps delivery.