Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss von Geburtspositionen und Körperarbeit auf eine protrahierte Eröffnungsphase
Weitere Titel
The influence of birth positions and body work on a prolonged first stage of labor
VerfasserHofreither, Barbara
Betreuer / BetreuerinRakos, Elisabeth
Erschienen2015
Datum der AbgabeJanuar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Verzögerte Eröffnungsperiode / mangelnder Geburtsfortschritt / protrahierte Eröffnungsperiode / protrahierter Geburtsverlauf / Geburtsdauer / Geburtspositionen / Gebärhaltungen / manuelle Hebammenhandgriffe / Akupressur
Schlagwörter (EN)slow progress in the first stage of spontaneous labour / prolonged labour / protracted labour / birth position / labour position / abnormal labour / duration of labour / length of labour
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: In westlichen Ländern ist die protrahierte Eröffnungsperiode mit einer höheren Rate an Kaiserschnittentbindungen und einer höheren mütterlichen und kindlichen Morbidität assoziiert. Angesichts der steigenden Kaiserschnittrate und der zunehmenden Technisierung der Geburtshilfe geht das Wissen um ursprüngliche Hebammenarbeit zunehmen verloren. Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Definition zur regelrechten Geburtsdauer und der protrahierten Eröffnungsperiode. Der zweite Teil behandelt die gezielten Anwendungen von Geburtspositionen und Körperarbeit bei einer protrahierten Eröffnungsperiode. Methode: Die Arbeit basiert auf Literaturrecherche in Datenbanken und aus Primärliteratur. Die verwendeten Studien stammen aus den Datenbanken Cochrane, Cinahl, Medline, MiDIRS, PubMed und Maternity and Infant Care Database. Ergebnisse: Es finden sich unterschiedliche Angaben zur regelrechten Geburtsdauer und zur protrahierten Eröffnungsperiode. Im Laufe des 20. Jahrhunderts kam es zu einer Halbierung der regelrechten Geburtsdauer. Die gezielte Anwendung von Geburtspositionen kann den Geburtsfortschritt bei einer protrahierten Eröffnungsperiode unterstützen und positiv beeinflussen. Schlussfolgerung: Geburtspositionen sind eine gute Möglichkeit, ohne medizinische Interventionen protrahierte Geburtsverläufe positiv zu beeinflussen und viele Ursachen zu lösen.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Throughout Europe and the United States of America a prolonged first stage of labor is associated with an increased risk for a Caesarean section and a higher maternal and fetal morbidity. Considering the increasing rate of Caesarean sections and the trend for mechanization in obstetrics, originally midwifery knowledge more and more disappears. The first part of this bachelor thesis is about different definitions of the regular duration of labor and prolonged first stage of labor. The second part is about the specific use of maternal labor positions in prolonged first stage of labor. Method: The paper is based on literature research in databases and primary literatures were used too. Databases like Cochrane, Cinahl, Medline, MiDIRS, PubMed und Maternity and Infant Care Database were used to find proper studies. Results: There are different definitions for regular duration of labor and prolonged first stage of labor. During the 20th century, the regular duration of labor bisected. The specific use of maternal labor positions during labor can support labor progress during a prolonged first stage of labor. Conclusion: Labor positions are alternative methods to support labor progress in prolonged labor and a possibility to avoid medical interventions.