Titelaufnahme

Titel
Leben mit Spenderherz – interdisziplinäre Nachsorge, Immunsuppression und Lebensqualität
Weitere Titel
Life with a donor heart - interdisciplinary aftercare, immunosuppression and quality of life
AutorInnenFleischer, Manfred
GutachterBeichler, Helmut
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Herztransplantation / Spenderherz / Immunsuppression / Lebensqualität
Schlagwörter (EN)heart transplantation / cardiac transplantation / donor heart / immunosuppression / immunosuppressive drugs / quality of life
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Seit der Einführung des Immunsuppressivums Cyclosporin A Anfang der 80er Jahre gewinnt die Herztransplantation zur Behandlung terminaler Herzinsuffizienzen aufgrund der verbesserten Überlebenschance immer mehr an Bedeutung und stellt heutzutage einen Routineeingriff dar. Die lebenslange interdisziplinäre Nachsorge ist dabei essentiell, um Komplikationen und mögliche Gefahren frühzeitig abzuwenden. Dies bedarf neben einem diagnostischen Monitoring auch einer guten Adhärenz der Betroffenen.

Die Forschungsarbeit beschäftigt sich mit den Fragen, wie die frühe und späte postoperative Nachsorge von Menschen nach Herztransplantation aussieht, wie Immunsuppressiva wirken und mit welchen Einschränkungen in deren Alltag zu rechnen ist und zuletzt mit der Lebensqualität im Vergleich zu der Zeit vor dem Eingriff.

Die Methode zur Beantwortung der Fragen bildet eine Literaturarbeit.

Ergebnisse dieser Arbeit sind unter anderem, dass das erste Jahr nach der Herztransplantation das größte Mortalitätsrisiko aufweist und der Prozess der Herztransplantation enorme psychische Belastungen für die Betroffenen darstellen kann. Die Immunsuppressiva sollen die Betroffenen effektiv vor Abstoßungsreaktionen schützen. Die Einnahme dieser Medikamente ist jedoch mit dem Auftreten multipler Nebenwirkungen verbunden und kann die Betroffenen in ihrem Alltag einschränken. Trotzdem kommt es durch die Herztransplantation im Durchschnitt zu einer Verbesserung der Lebensqualität, die sogar jene der Normalbevölkerung erreichen kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Since the implementation of Cyclosporin A at the beginning of the 1980s the heart transplantation gains more importance for treatment of terminal cardiac insufficiency, because of topped chances of survival. These days the cardiac transplantation is a routine surgical procedure. The lifelong interdisciplinary aftercare is essential to avoid complications and potential dangers. This needs beside a close diagnostic monitoring a good adherence of the affected people.

This research work deals with the questions, how the early and late postoperative aftercare of people after cardiac transplantation looks like, how immunosuppressive drugs affect and with which restrictions they have to expect in their everyday life and finally with the quality of life in comparison with the time before the procedure.

These questions get answered by scientific literature.

Results among others of the research work are that the first year after heart transplantation has the major mortality risk and the process of cardiac transplantations can be connected with enormous psychological stress for affected people. Immunosuppressive drugs shall protect the affected people against rejection reaction effectively. However the taking of these drugs is connected with the appearance of multiple side effects and can restrict affected people in their everyday life. Anyway it comes to an average improvement of quality of life because of heart transplantation, which can reach those of average population.