Titelaufnahme

Titel
"Wenn der Darm zum Feind wird" : Pflegerische Betreuung von Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa
Weitere Titel
„If the bowel becomes an enemy“ Nursing patients with Crohn ́s disease or Ulcerative colitis
VerfasserKirchner, Stefanie
GutachterBurgmann, Karin
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Morbus Crohn / Colitis Ulcerosa / Pflege / chronische Erkrankung / chronische Krankheit / Leben chronische Erkrankung / Pflegerische Betreuung / Erwartungen von chronisch Kranken / Lebensumstellung / Einschränkung / pflegerische Fähigkeiten
Schlagwörter (EN)Crohn´s Disease / Ulcerative Colitis / Nursing / chronic disease / chronic illness / living with chronic disease / care / nursing / patient´s expectations / change of life / barriers / nursing abilities
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sind die wichtigsten und auch häufigsten Erkrankungen der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Beide Krankheiten können erhebliche Einschränkungen und Belastungen mit sich bringen und den/die Patienten/ Patientin in seiner/ihrer Lebenswelt behindern. Manchmal müssen PatientInnen aufgrund ihrer Erkrankung stationär aufgenommen werden weswegen die Pflege oft ein wichtiger Teil dieses Aufenthalts darstellt.

Die Forschungsfrage bildet sich nun aus diesem gewonnen Interesse und erfragt „Wie können Pflegepersonen PatientInnen mit Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa betreuen?“

Die Pflege von PatientInnen mit Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa stellt ein komplexes Thema dar, das mehrere Bereiche umfassen soll wie zum Beispiel Ernährung, Stuhlausscheidung, Bewegung, psychische Belastung und Angehörige. Hier gibt es einige Anregungen und pflegerische Hinweise auf fachgerechte Pflege für PatientInnen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.

Besonders PatientInnen mit chronischen Erkrankungen erfordern spezielle Pflege und besondere Kompetenzen und Fähigkeiten seitens der Pflegepersonen. Die Pflege von chronisch Kranken ist sehr umfangreich und spricht viele Probleme an. Oft auftretende Probleme sind geringes Selbstwertgefühl, Veränderung der Lebensqualität und Körperbildveränderung.

Ein großes Interesse bestand auch die PatientInnen selbst zu befragen was diese sich von diplomierten Pflegefachkräften erwarten. Es wurden dabei zwei Interviews mit Patienten geführt, die zu ihrer Lebenssituation und der Krankenhausversorgung befragt wurden. Es stellte sich heraus, dass vor allem soziale Fähigkeiten den Patienten wichtiger waren als fachliche Kompetenz. Unter sozialen Fähigkeiten verstanden diese Humor, Freundlichkeit, Empathie, Fürsorglichkeit und Aufopferung.

Zusammenfassung (Englisch)

Crohn ́s disease and Ulcerative colitis are the most important and frequent illnesses of inflammatory bowel diseases. Both of them may cause massive constraints and strain and interfere in patient ́s lives. Sometimes the people have to go to hospital because of their illness why nursing means an important part of their stay.

The question arises out of this interest, „How can nursing professionals care for patients with Crohn ́s disease or Ulcerative colitis?“

Nursing patients with Crohn ́s disease or Ulcerative colitis means a very complex situation which encompasses domains such as nutrition, excretion, motion, psychological strain and relatives. There are many impulses and nursing tips considering competent nursing für patients with inflammatory bowel disease.

Especially chronically ill people need special care and nursig professional ́s competences and abilites. Nursing people with chronic disease shows how large this subject is and points to many different problems. Frequently occuring problems are low self esteem, change in quality of life and damage of one own ́s body image.

One big interest consisted of directly asking the patients of their expectations towards nursing professionals. Two interviews were held in the course of this. The interviewed people were two male patients who were asked of their current situation of life and the care they got at hospitals. It turned out that social competences were more important than professional competence. Abilities such as humour, kindness, empathy, solicitude and devotion.