Titelaufnahme

Titel
Psychosoziale Angehörigenbetreuung bei chronisch kranken Kindern - Am Beispiel von Kindern mit Hirntumor
Weitere Titel
Psychosocial care of relatives from children suffering from a chronic disease- using the example of children suffering brain tumor
VerfasserKraus, Antonia
GutachterBurgmann, Karin
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Psychosoziale Angehörigenbetreuung / Hirntumor / Beratung / Hirntumor bei Kindern / Krebs
Schlagwörter (EN)Psychosocial care of relatives / brain tumor / Counseling / children suffering from a brain tumor / cancer
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Bei der folgenden Arbeit handelt es sich um eine Literaturarbeit zum Thema „Psychosoziale Angehörigenbetreuung bei Kindern mit Hirntumor”. Die entsprechende Literatur stammt aus verschiedenen Datenbanken und Bibliotheken. In der Praxis gewonnen Erfahrung zeigt, dass der Fokus der PatientInnen- Betreuung oft nur auf der „akut- Situation” des Patienten/ der Patientin liegt und die Krankheitsfolgen, ebenso wie die Auswirkung auf die Angehörigen im Allgemeinen kaum berücksichtigt werden.

In dieser Literaturarbeit wird den Fragen nachgegangen wie die bestmögliche Angehörigenbetreuung aussieht, welchen Belastungsfaktoren die Angehörigen ausgesetzt sind und welche die Bedingungen für eine optimale Beratung zu erfüllen sind. Weiters wird der medizinische Aspekt bei Hirntumoren erklärt und ein allgemeiner Einblick in dem Feld der (psychosozialen) Beratung gegeben.

Aus der Praxis ebenso wie aus der Literatur geht hervor, dass eine gesicherte Angehörigenbetreuung aufgrund von verschiedenen Faktoren kaum in den Pflegealltag zu integrieren ist. Zum einen ist oft nicht genügend Zeit, um sich auch den Lebenssituationen der Angehörigen zu widmen, zum anderen ist der Blick der Pflegepersonen meist nur auf die PatientInnen gerichtet. Außerdem fühlen sich die meisten Pflegepersonen nicht zuständig für den Bereich der Patientenberatung, obwohl der Beratungsauftrag im Gesundheits- und Krankenpflegegesetz schriftlich festgehalten ist.

Um diese Problematik anzugehen, muss sich auch die Einstellung des Pflegepersonals zum Thema der Beratung ändern und das Feld der Beratung muss in das Berufsbild - auch in der Praxis- fest integriert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The following paper is a literature review about psychosocial care of family members and caregivers with children suffering from brain tumor. The literature comes from several databases and libraries. Practical experience shows that patient care often focuses on the patient’s acute situations, but the consequences of the illness and is impact on family members are hardly ever considered. This literature review addresses the fallowing questions: what is he best care for family members? What are their stress factors? Which conditions have to be met for optimum counseling?

Furthermore it explains medical aspects of brain tumors and it provides an overview of (psycho) social counseling.

Practical experience as well as the literature shows that, due to various factors, the care of family members can hardly be assured or integrated into the nurses’ daily routines.

On the on hand there is not enough sufficient time to deal with the life situations of the family members, on the other hand nurses tend to focus their attention to the patients.

Moreover, most nurses do not feel responsible for patient counseling, although the counseling order is stated in the nursing law.

In order to deal with this issue the nurses’ attitude regarding counseling has to change and the field of counseling has to be integrated in to the nursing practice.