Titelaufnahme

Titel
Impulse der transkulturellen Interaktion im Pflegealltag - unter besonderer Berücksichtigung erwachsener Migrantinnen in Österreich
Weitere Titel
Moments of transcultural interaction in nursing care - with special reference of adult migrants in Austria
VerfasserFlügl, Karin
GutachterPotzmann, Elisabeth
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuli 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Transkulturelle Pflege / MigrantInnen / Transkulturelle Kompetenz / Sprachbarriere
Schlagwörter (EN)transcultural nursing / migrants / cross-cultural competence / language barriers
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Beratung und Pflege von Frauen mit Migrationshintergrund in österreichischen Gesundheitseinrichtungen. Die zugrunde liegende Fragestellung ist, welche Maßnahmen unmittelbar im Krankenhaus oder an Beratungsstellen vom betreuenden Personal ergriffen werden können, um eine mögliche Sprachbarriere zu überwinden und die Kommunikation zwischen Migrantinnen und Personal zu fördern. Die Auswirkungen einer gescheiterten Kommunikation werden aufgezeigt und mit Beispielen erklärt. Der Fokus richtet sich auf die Voraussetzung von Fachwissen um Betroffene multiprofessionell unterstützen zu können. Ein weiterer Gesichtspunkt stellt die kultursensible Perspektive und die Bedeutung von wertfreier Betrachtung des Fremden dar. Darüber hinaus werden kulturelle Hintergründe für ein ideales Miteinander statt ein Gegeneinander näher erläutert. Die Beschreibung einer praxisorientierten transkulturellen Pflegeanamnese ist ebenso ein Bestandteil der Arbeit. Zuletzt werden lokale Anlaufstellen für MigrantInnen, laufende Forschungsprojekte in Österreich, aber auch länderübergreifende Projekte der EU vorgestellt. Die Schlussfolgerung der Recherche ergibt, dass das Thema der Gesundheitsversorgung für MigrantInnen, durch den permanenten Anstieg der Zahl der MigrantInnen, hohe Priorität für die transkulturelle Kompetenz des Gesundheitspersonals hat. Zuletzt wird festgestellt, dass die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Dolmetschers bei Sprachproblemen nur laienhaft stattfindet, weil der Bedarf aufgrund des mangelnden personellen Angebotes nicht gedeckt ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

The present work deals with the advice and care of women with an immigrant background in Austrian health facilities. The underlying question is what measures can immediately be taken to hospital or counseling facilities by supervising personnel in order to overcome possible language barriers and to promote communication between staff and immigrants. The potential impact of a failed communication are identified and explained with examples. The focus is on the condition of multi-professional expertise to assist affected can be. Cultural backgrounds together for an ideal rather than an adversarial explained. The detailed description of a transcultural nursing history of practice will be investigated. Most recently, this work deals with local professional centers for migrants, ongoing research projects in Austria, but also transnational projects of the European Union are presented. The conclusion of the research reveals that the topic turns to health care for immigrants by the permanent increase in high priority for cross-cultural competence of health professionals. Recently has been found that the possibility of using an interpreter for language problems only layman enough is because the actual demand is due to the lack of publication does not cover personnel.