Titelaufnahme

Titel
Transkulturelle Pflege im Fokus auf weibliche Genitalbeschneidung
Weitere Titel
Transcultural nursing with focus on female genital mutilation
VerfasserSinger, Carina Isabella Sandra
Betreuer / BetreuerinAusterer, Astrid
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuli 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)weibliche Beschneidung / weibliche Genitalverstümmelung / transkulturelle Pflege / Kommunikation in der Pflege
Schlagwörter (EN)female genital mutilation / transcultural nursing / female circumcision
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Durch die steigende Migration in Österreich, speziell in der Landeshauptstadt Wien, nimmt auch die Konfrontation mit weiblicher Genitalverstümmelung, im medizinischen Bereich, erheblich zu.

Trotz der steigenden Zahlen und Gründungen von Organisationen stellt dieser Themenschwerpunkt nach wie vor ein Tabuthema in der westlichen Gesellschaft dar. Pflegepersonen sollten Hintergründe und Tradition im Hinterkopf behalten, Patientinnen nicht verurteilen und die richtigen Kommunikationsstrategien anwenden, um eine professionelle Pflege gewährleisten zu können. Weiters wird deutlich gemacht, wie wichtig es wäre, eine Curriculumsveränderung in der Ausbildung, welche spezifischer auf transkulturelle Pflege eingeht, durchzuführen und somit als professionelle Pflegeperson Beratung und möglicherweise auch Präventionsarbeit zu leisten, da Töchter betroffener Patientinnen ebenso einem großen Risiko unterliegen, bei einem Besuch in ihrem Heimatort, genital beschnitten zu werden.

Ein weiteres Thema, auf das in dieser Arbeit eingegangen wird, ist die Möglichkeit einer rekonstruktiven chirurgischen Maßnahme, wobei gesondert die postoperative Pflege in den Vordergrund gestellt wird.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to rising migration in Austria, especially in capital city Vienna, the confrontation with female genital mutilation grows significantly. Despite the increasing numbers and foundations of aid-organisation, this topic is still a taboo subject in western society.

Professional nursing staff should keep in mind what the background of these rituals and traditions are and have also t be aware of affected women. Nurses have to guarantee suitable communication to save professional care.

The next topic, which is pointed out contains the necessity of changing the curriculums in education, which specifies transcultural nursing. It also contains advising and possibly prevention, because daughters of affected women are also potentially endangered, if they visit their home country.

Another issue, which this paper contains, is the possibility of reconstructive surgical methods, whereas the postsurgical nursing prevents the main topic.