Titelaufnahme

Titel
Pflege und Betreuung von Patientinnen und Patienten nach einer Amputation der unteren Extremität vor und während der Rehabilitation
Weitere Titel
Professional Nursing of Lower-Limb Amputees Before and During Rehabilitation
VerfasserTripolt, Sebastian
Betreuer / BetreuerinRadinger, Oliver
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuli 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Amputation / Rehabilitation / Körperbild
Schlagwörter (EN)Amputation / Rehabilitation / Body Image
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der aktuelle Stand der Wissenschaft verschiedener Disziplinen wie

Medizin, Physiotherapie und Pflege in Bezug auf die Betreuung von

beinamputierten Menschen zeigt auf, dass die betroffenen Personen in

jeder Hinsicht ganzheitlich erfasst werden müssen. Dazu gehören die

Lebensumstände, das soziale Umfeld einer Person und natürlich auch

der Beruf sowie die emotionalen, körpereigenen Ressourcen, um mit

einer Amputation fertig zu werden. Verschiedene Coping Strategien

sollten schon präoperativ vermittelt werden, wenn die Amputation nicht

primär durch ein traumatisches Ereignis stattgefunden hat, sondern bei

Personen, bei welchen eine Amputation beispielsweise aufgrund

peripherer Durchblutungsstörungen den letztmöglichen Ausweg

darstellt. Rehabilitation nach dem Krankenhausaufenthalt ist in vielen

Fällen ein notwendiger Schritt, gerade bei der jüngeren Bevölkerung,

um diese Menschen mit dem Umgang mit Prothesen vertraut zu

machen. Die richtige Anpassung einer solchen Prothese ist ein

erheblicher Faktor, um betroffenen Personen das Gehen wieder zu

lehren. Zusätzlich spielt hierbei natürlich auch die Wahl der

Amputationshöhe eine große Rolle ob, wie und was für eine Art von

Prothese zum Einsatz kommt. Auch die korrekte Wundversorgung, die

Stumpfpflege und die Kontrakturenprophylaxe haben postoperativ einen

wichtigen Stellenwert.

Zusammenfassung (Englisch)

The current state of scientific knowledge concerning medicine,

physiotherapy and nursing of leg-amputees reveals that affected

persons have to be looked at in their entirety. This includes their

personal living conditions, social environments as well as their

occupations and emotional and their bodies’ own resources to manage

an amputation. Various coping strategies are to be communicated

preoperatively when an amputation is not primarily caused by a

traumatic event but when a person’s lower limb has to be amputated

e.g. due to peripheral disturbance of blood supply in the limb.

Particularly when it comes to young leg-amputees, rehabilitation after

the stay in hospital is often a necessary step in order to accustom the

patients to the prostheses and their handling. A vital factor so that a

patient can learn anew how to move and walk is the correct adjustment

and tailoring of the prosthesis. Furthermore, the height of amputation

affects the choice about whether, how and what kind of prosthesis will

be used. Moreover, importance has to be paid to the correct wound

treatment, stump treatment and contracture prophylaxis after the

amputation surgery.