Titelaufnahme

Titel
Alltagsorientierung in der Psychiatrie : Ansätze alltagsorientierter Interventionen un deren Bedeutung in der Erwachsenenpsychiatrie
Weitere Titel
Everyday-life oriented interventions in adult psychiatry
VerfasserBroser, Elke
GutachterAugust-Feicht, Hermine
Erschienen2015
Datum der AbgabeFebruar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapie / Psychiatrie / Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) / Instrumentelle Aktivitäten des täglichen Lebens (IADL) / Alltagsorientierung / Partizipation
Schlagwörter (EN)Occupational therapy / Psychiatry / Activities of daily living (ADL) / Instrumental activities of daily living (IADL) / Everyday-life oriented therapy / Participation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Ansätze alltagsorientierter Interventionen es in der Erwachsenenpsychiatrie gibt und worin sich diese unterscheiden. Zur Klärung der Fragen wurde zwischen Februar und März 2012 in den diversen fachspezifischen Datenbanken sowie in den elektronischen Ergotherapie-Zeitschriften eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt. Zusätzlich erfolgte eine Handrecherche in Fachzeitschriften und Fachbüchern der Studiengangsbibliothek. Psychisch erkrankte Menschen können aufgrund ihres Krankheitsbildes und den zugrundeliegenden Symptomen ihre alltäglichen Aufgaben oftmals nur eingeschränkt bewältigen. Die Einschränkungen treten häufig bei sozialen Kontakten sowie bei den kognitiven Fähigkeiten auf. Zusätzlich kann eine Verhaltensänderung der Person auftreten. All das führt dazu, dass sie sich nur schwer bis gar nicht in die Gesellschaft integrieren können. Mit Hilfe verschiedenster alltagsorientierter Interventionen versucht die Ergotherapie, psychisch erkrankten Menschen die Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Die ergotherapeutische Behandlung sieht in einem ersten Schritt vor, grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verbessern beziehungsweise wieder zu erlernen. Darauf aufbauend können alltagsorientierte Interventionen durchgeführt werden. Ziel dieses schrittweisen Vorgehens im Behandlungsprozess ist, den Klienten/die Klientin dorthin zu führen, dass er/ sie weitgehend und bestmöglich seine/ ihre alltäglichen Aufgaben selbständig bewältigen kann. Die jahrelange Praxis und die Ergebnisse diverser Studien haben allerdings gezeigt, dass die wiedererlernten beziehungsweise verbesserten Fähigkeiten sowie das in den alltagsorientierten Interventionen Erlernte aus der Klinik nicht in den Alltag der Klienten/der Klientinnen transferiert wird. Die Fachliteratur beschreibt daher nicht nur das Spektrum alltagsorientierter Trainings sondern verweist auch auf das sogenannte „Transferproblem“ und listet mögliche Gründe dafür auf.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the question which approaches of every-day life oriented occupational therapy interventions in adult psychiatry are described in the literature and what is the difference between this approaches. The literature research was carried out between February and March 2012, in diverse expert databases as well as in electronic occupational therapy journals. In addition, there was a manual research done in reference books and journals in the library of the course occupational therapy. People who are mentally ill often have impairments in the management and performance of their every-day life because of the disease patterns. These impairments are frequently occurring in social contacts as well as in cognitive skills. In addition, people often show a behavior modification. All this leads to difficulties for such people to integrate themselves in the community. With different every-day life oriented occupational therapy interventions, occupational therapists try to enhance the reintegration of people with mentally illness in the community. In a first step it is elementary to improve alternatively relearn basic skills and abilities. Based on this first step every-day life oriented interventions can be done. The aim of this step-by-step approach in occupational therapy is to enable clients to cope their every-day life independent and as best as possible. The long lasting practice and results of diverse studies show that relearned and enhanced skills of clients as well as the knowledge of every-day life oriented occupational therapy interventions cannot be transferred from the clinic in the every-day life of a client. Therefore the reference literature does not only describe the spectrum of every-day life oriented interventions but also the problem of transfer in the every-day life of the clients and lists possible reasons for this problem.