Titelaufnahme

Titel
Kausalität serologischer Repräsentanten der Antikörperkonzentration und der vollständigen Absorption eines irregulären Alloantikörpers
Weitere Titel
Causality of semi-quantitatively parameters for antibodyconcentration and the complete adsorption of an irregular alloantibody
AutorInnenGellert, Susann
GutachterRieß, Christine
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Korrelation / Zusammenhang / Absorption / Adsorption / Antikörper / Alloantikörper / Antigen / Blutgruppen / Score / Titer / Reaktionsstärke / Rhesussystem / Kellsystem / Duffysystem / Kiddsystem / Lewissystem / Bindungsarten / Equilibriumskonstante / Temperatur / pH-Wert / Ionenkonzentration / Inkubationszeit / Serum/Zell Ratio / Proteolytische Enzyme / Reaktionsoptimum / Homozygotie / Heterozygotie / Doppeldosiseffekt / Coombsmilieu / Enzymmilieu
Schlagwörter (EN)correlation / context / absorption / adsorption / antibody / alloantibodies / antigen / blood groups / score / titer / strength of a reaction / rhesus blood group system / kell blood group system / duffy blood group system / kidd blood group system / lewis blood group system / types of chemical bonds / constant of equilibrium / temperature / pH value / ion concentration / incubation period / Serum / cell ratio / proteolytic enzymes / optimum reaction / homozygosity / heterozygosity / dosage effect / setting
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Absorptionsmethode, wie sie in immunhämatologischen Laboratorien zur Identifizierung von irregulären Alloantikörpern angewendet wird. Antikörper, die mit einer Vielzahl an Testzellen reagieren, werden vollständig absorbiert, um dahinter verborgene Reaktionen weiterer Antikörper zu überprüfen. Die Anzahl der Absorptionsschritte variieren jedoch.

Ziel: Anhand der Reaktionsstärke des Titers und Scores, welche serologische Repräsentanten der Antikörperkonzentration sind, soll überprüft werden, ob ein ausreichender Zusammenhang besteht, um die Anzahl an Absorptionsschritten für eine vollständige Absorption abschätzen zu können.

Methode: Dazu werden 55 Sera verwendet, die einen bereits identifizierten Antikörper enthalten. Es wird die Reaktionsstärke, der Titer und der Score bestimmt und anschließend mit gewaschenen komplementären Spenderzellen im gleichen Verhältnis zum Serum für 35 Minuten, bei 37°C, ohne zwischenzeitliches Mischen inkubiert. Die Absorption wird in einem Kreuztest im Coombsmilieu überprüft. Bei einer positiven Reaktion, wird das gesamte Verfahren wiederholt bis der Antikörper nicht mehr nachweisbar ist.

Ergebnisse: Unter den genannten Bedingungen ergibt sich ein mäßiger, dafür aber signifikanter Zusammenhang gleichermaßen für Titer, Score und Reaktionsstärke mit der Anzahl an Absorptionsschritten. Die Einzelbetrachtung von Anti-D führt zu einer sehr starken und von Anti-K zu einer starken Korrelation des Titers und des Scores. Mit Hilfe der proteolytisch vorbehandelten Zellen ist die Anzahl der Absorptionsschritte bei geeigneten Antikörpern deutlich reduzierbar.

Konklusion: Um vor Beginn der Absorption eine Orientierung über die notwendigen Arbeitsschritte zu erhalten, eignen sich der Titer und der Score. Diese korrelieren mit dem Arbeitsumfang optimal, wenn sie antikörperspezifisch betrachtet werden. Lediglich M-Antikörper zeigten keine, bzw. eine zu schwache Korrelation für eine Einschätzung der Absorptionsschritte, da deren pH-Wertoptimum vom physiologischen pH-Wert abweicht, sie als IgM- und IgG-Klassenantikörper auftreten und deren komplementären Antigene einem zügigem Abbau unterliegen.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: This Thesis deals with the technique of adsorption like it is used in the immunohaematology laboratories for the identification of irregular alloantibodies. A whole adsorption of one antibody uncovers possible further antibodies. The work steps vary much.

Aim: The strength of reaction, the titre and the score are serological representatives of the antibodyconcentration. And it should be explored, whether these are associated with the work steps for a whole adsorption of an antibody. In fact of a strong association a prediction should be given.

Method: Therefore 55 serums will be used with an already detected antibody. The strenght of the reaction, the titre and the score will be identified with cells of an commercial test kit. A serum will be mixed with washed, and if necessary prepared with proetolytic enzymes, red blood donor cells in equal shares. Those cells carrie the complementary antigens. After an incubation for 35 minutes in 37°C or 98.6 F without shaking the tube, the ingredients will be seperated by centrifugation at 3750 rounds per minute. The completeness of an antibodyadsorption is checked with a crossreaction. A positiv results requires to repeat the work steps untill the antibody is not detectable anymore.

Results: This studie results in a moderate and very significant association for the work steps with the titre, score and strange reaction equally. The sepereated consideration depending on the different antibodies shows a very high association for the Anti-D and a high association for Anti-K with the Titre and Score. The absorption with red blood cells, which were treated with proteolytic enzymes, lead to a reduction of the work steps in case of antibodies their complementary antigen does not contain a sialinmolecule.

Conclusion: The titre and the score are the best suitable elements for an adsorption guidance. These correlate best in reflection of an single antibodyspecifity. Just the M-antibody indicated no correlation with the strength reaction and a weak correlation with the titre and the score. Possibilities could be that those antibodies react best in acid pH-values, are present as IgM- and IgG-classantibodies and their complementary antigens undergo a quicklier destruction than other antigens do.

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