Titelaufnahme

Titel
Subtypisierung von Listeria monocytogenes aufgrund ihrer Resistenzen gegen Arsen, Cadmium und Benzalkoniumchlorid mittels Diskdiffusion
Weitere Titel
Subtyping of Listeria monocytogenes due to their resistance to arsenic, cadmium, and benzalkonium chloride by disk diffusion
VerfasserOvecka, Stephanie
GutachterBauer-Mitlinger, Susanne
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Subtypisierung / Arsen / Cadmium / Benzalkoniumchlorid / Diskdiffusion
Schlagwörter (EN)subtyping / arsenic / cadmium / benzalkonium chloride / discdiffusion
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit befasst sich mit einer neuartigen Methode zur Subtypisierung von Listeria monocytogenes (L. monocytogenes), wobei sich die Eigenschaft der Resistenzbildung dieser Erreger zu Nutze gemacht wird. Aufgrund des oft schwer verlaufenden Krankheitsbildes, der Listeriose, als auch um epidemiologische Rückschlüsse ziehen zu können, ist eine schnelle und einfach durchzuführende Typisierung von großer Bedeutung. Ziel dieser Arbeit ist es, anhand der Resistenzen gegen die Schwermetalle Arsen und Cadmium und der quaternären Ammoniumverbindung Benzalkoniumchlorid, eine Aussage über das Serovar treffen zu können. Die verwendeten Substanzen gelangen aufgrund von industriellem Einsatz in die Umwelt, weshalb es bei den ubiquitär vorkommenden Listerien zu einer Resistenzbildung gegen diese Chemikalien kommen kann. Die Resistenz wird mit einer auf der Antibiotika-Resistenztestung basierenden Methode, der sogenannten „Diskdiffusion“ bestimmt. Die verwendeten Listeria monocytogenes Stämme, welche bei dieser Analyse getestet werden, bestehen aus 112 eingefrorenen Humanisolaten von 111 PatientInnen und acht Lebensmittelisolaten. In der Arbeit gilt es die Hemmhofdurchmesser der L. monocytogenes Serovare 1/2a sowie 1/2b und 4b zu vergleichen um einen vorhandenen Unterschied zu erkennen und dadurch eine neue Routinemethode zu etablieren. Des Weiteren stellt sich die Frage des epidemiologischen Zusammenhangs in Bezug auf Resistenzbildung und Regionen, welche ein starkes Vorkommen der Substanzen in der Umwelt verzeichnen. Auch ein Vergleich mit den, durch High Resolution Melt-PCR analysierten Internalin B (inlB) Sequenztypen (ST) der Serovare und den ermittelten Hemmhöfen ist Teil dieser Arbeit.

Die Ergebnisse der Hemmhofdurchmesser, welche mittels Mann-Whitney-U-Tests analysiert werden, zeigen keine Unterschiede zwischen den einzelnen Serovaren. Dadurch lässt sich auch keine signifikante Aussage über das regionale Vorkommen der Bakterien treffen. Auch die ermittelten Internalin B Sequenztypen konnten mit keinem Resistenzmuster in Verbindung gebracht werden. Aufgrund der Resultate lässt sich daraus schließen, dass keine neue Typisierungsmethode etabliert werden kann. Die epidemiologischen Gegebenheiten sind ebenfalls nicht mit Hilfe der Hemmhöfe zu bestimmen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with a novel method for subtyping of Listeria monocytogenes, which takes the advantage of the property of resistancegeneration of this pathogen. Due to the often severe disease pattern, listeriosis, as well as to draw epidemiological conclusion, a rapid and simple typing is important. The aim of this thesis is to make a statement about the serovar, because of their resistance against the heavy metals arsenic and cadmium and the quaternary ammonium compound Benzalkonium chloride. Based on industrial use the substances end up in the environment, that is why the ubiquitous Listeria can build a resistance against this chemicals. This resistance is determined using a method based on the antibiotic resistance testing, the so-called "discdiffusion". The Listeria monocytogenes strains, which are tested in this analysis, consist of 112 frozen human isolates from 111 patients and eight food isolates. In this study it is important to compare the zones of inhibition of the serotypes 1/2a, 3a as well as 1/2b, 3b, 7 and 4b, 4d, 4e to recognize existing differences and thereby establish a new routine methode. Furthermore, it is interesting to know whether there is an epidemiological correlation between the resistence adaption and the region in which the substance is often available in the environment. A comparison between the Internalin B sequence types of the serotypes, analyzed by high-resolution melting-PCR, and the determined inhibition zones are also part of this thesis.

The results of the inhibition zone diameter, which are analyzed using the Mann-Whitney U-tests show no differences between the serovars. Because of this, there is no significant statement about the regional presence of the bacteria possible. The identified internalin B sequence types also could not be associated with any resistance patterns. Based on the results it is not feasible to establish a new typing method. The epidemiological factors are also not determinably to use the zones of inhibition.