Titelaufnahme

Titel
Stimulation der dendritischen Zellen von Herzinsuffizienz-PatientInnen und Zell-Analyse mittels Durchflusszytometrie
Weitere Titel
Stimulation of dendritic cells from patients with heart failure and flow cytometric cell analysis
AutorInnenZlabinger, Katrin
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Herzinsuffizienz / Dendritische Zelle / Stimulation
Schlagwörter (EN)heart failure / dendritic cell / stimulation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Herzinsuffizienz hat viele Ursachen, jedoch werden bislang nur die Symptome nicht aber die Ursachen behandelt. Chronische inflammatorische Krankheiten, wie zum Beispiel Arteriosklerose und dilatative inflammatorische Kardiomyopathie, stellen eine Belastung für das Herz und Immunsystem dar. Nun wird vermutet, dass die Belastung das Immunsystem beeinflusst, und dass die Immunreaktionen bei Herzinsuffizienz-PatientInnen anders ablaufen als bei gesunden Personen. Im Vordergrund dieser Arbeit steht die Analyse der dendritischen Zellen.

Methodik: Die dendritischen Zellen wurden mittels Dichtegradienten-Zentrifugation (Ficoll-Paque Plus) aus dem Vollblut isoliert und dann mit LPS und CpG-Oligonukleotiden (TLR 4 und TLR9 Agonisten, InvivoGen) für 24 Stunden stimuliert. Anschließend wurden die Zellen mittels Durchflusszytometrie (BD FACS Canto II) analysiert. Für die Identifizierung der dendritischen Zellen und ihrer Subpopulationen wurden 2 Panels mit verschiedenen Antikörpern verwendet: Anti-HLA-DR, Anti-CD123, Lineage Marker (Anti-CD3, 14, 16, 19, 20, 56), Anti-CD86 und Anti-CD83, Anti-CD11c, Anti-CD40, Anti-CCR7.

Ergebnisse: Für die statistische Auswertung wurde der MFI-Wert („mean fluorescence intensity“) der Aktivierungsmarker herangezogen. Die Exprimierung des CD40 bei mDCs und die Exprimierung des CD86 bei pDCs war sowohl bei den Herzinsuffizienz-PatientInnen als auch bei der Kontrollgruppe am höchsten. Mit dem Mann-Whitney-U-Test konnten in der Exprimierung sowohl von CD40 als auch von CD86 keine signifikanten Unterschiede aufgedeckt werden. Die Nullhypothese musste beibehalten werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Heart failure is caused by a couple of diseases, but in heart failure therapy only the symptoms are treated. Chronic inflammatory diseases, such as arteriosclerosis and dilated inflammatory cardiomyopathy, might stress the patient’s immune system. This immunological stress could influence the immune responses of heart failure patients. Dendritic cells (DC) are playing a crucial role in this study.

Methods: DCs were isolated from whole blood using density-gradient centrifugation (Ficoll-Paque Plus). Afterwards, DCs were stimulated for 24 hours with LPS or CpG-oligonucleotides (TLR 4 and TLR9 agonists, Invivogen). DCs were analyzed by flow cytometry (BD FACS Canto II) using several antibodies for identification: anti-HLA-DR, anti-CD123, lineage marker (anti-CD3, 14, 16, 19, 20, 56), anti-CD86, anti-CD83, anti-CD11c, anti-CD40, anti-CCR7.

Results: In both groups, heart failure patients as well as the control group, the activation markers CD40 (on mDCs) and CD86 (on pDCs) had the best expression after stimulation. Using the Mann-Whitney-U-test this study could not identify a significant difference in expression of the activation markers CD40 and CD86 between the heart failure group and the healthy test people.

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