Titelaufnahme

Titel
Uterusmyom Entfernung mittels MRT gesteuerter fokussierter Ultraschalltherapie im Vergleich zur Uterusmyom Embolisation
Weitere Titel
Magnetic resonance guided focused ultrasound therapy in comparison with uterine fibroid embolisation
VerfasserKeglevic, Martin
GutachterSalomonowitz, Gabriele
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)MRgFUS / MRT gesteuerter fokussierter Ultraschalltherapie / Uterusmyom Embolisation / UAE
Schlagwörter (EN)mr-hifu / ufe / Magnetic resonance guided focused ultrasound therapy / uterine fibroid embolisation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit vergleicht die Anwendung der Magnetresonanztomographie gesteuerten fokussierten Ultraschalltherapie(MRgFUS) mit der Uterus Arterien Embolisation(UAE) am Beispiel der Behandlung des Uterusmyoms. Zuerst wird eine Einführung zur Magnetresonanztomographie gesteuerten fokussierten Ultraschalltherapie gegeben, wobei es das Ziel ist, die Funktionsweise, die Einsatzgebiete und den Stand der Forschung inklusive etwaiger Weiterentwicklungen zu erläutern. Im weiteren Verlauf wird ein Vergleich mit der Uterus Arterien Embolisation anhand des Uterusmyoms durchgeführt. Abschließend sollen die Vor- und Nachteile der beiden Therapien abgewogen werden, um eine etwaige Überlegenheit der MRgFUS zu prüfen.

Die Arbeit bedient sich der Methode der Literaturrecherche. Im Rahmen des Therapievergleichs werden einander sechs relevante Studien gegenübergestellt. Zunächst werden die Daten einzelner Parameter und die Ergebnisse verglichen, um sodann Schlussfolgerungen über die Vor- und Nachteile des MRgFUS zu ziehen.

Die MRgFUS ist eine Form der Ultraschalltherapie, welche das zu therapierende Gewebe durch fokussierte Ultraschallwellen erhitzt und dadurch das Zielgewebe zerstört. Sie ist ein nicht-invasives Verfahren, wodurch sie einen großen Vorteil gegenüber anderen gängigen Therapiemethoden hat, denn die Risiken einer offenen Operation werden dadurch vermieden. Außerdem ist keine stationäre Aufnahme notwendig, denn die Maßnahme kann ambulant durchgeführt werden. Die lange Therapiedauer, die mit der Größe des Tumors sinkende Erfolgsquote sowie die noch weitgehend fehlenden Forschungsergebnisse stellen jedoch erhebliche Nachteile der MRgFUS dar.

Der Studienvergleich zwischen dem Mrf-Hifu und der UAE ergibt, dass die Ergebnisse und die Reduktion der Symptome bei beiden annähernd übereinstimmen. Trotzdem ist die MRgFUS vergleichsweise weniger weit verbreitet als die UAE.

Zusammengefasst stellt die MRgFUS eine interessante Therapiemethode mit großem Zukunftspotential dar. Dementsprechend findet sie immer häufigere Anwendung und auch in Österreich soll die MRgFUS ab Sommer 2012 zum Einsatz kommen. Eine weiterführende Forschung ist jedoch sowohl im Anwendungs- als auch im Entwicklungsbereich notwendig.

Zusammenfassung (Englisch)

This Bac-thesis compares the application of magnetic resonance guided focused ultrasound therapy with uterine artery embolization in case of the treatment of uterine fibroids. Firstly, there is an introduction to the mr-hifu with a focus on the operating mode, application, state-of-the-art and recent developments. Secondly, there is a comparison to the UAE on basis of the uterine fibroid. Finally, the advantages and disadvantages of each shall be analyzed to work out if one method prevails over the other.

The technique applied is a comprehensive literature research. Six representative papers are chosen and compared. Firstly, the parameters and results of the respective studies are contrasted to find the advantages and disadvantages of the mr-hifu.

Mr-hifu is using ultrasound waves to heat a specified target volume up to its necrosis. The mr-hifu is a non-invasive procedure which is a great advantage to other current therapy methods. The risks of an operation can be avoided and there is also no need of an inpatient stay related with the therapy. However, the long duration of the treatment, the declining success rate due to the rising size of the tumour and the current lack of research results represent a great disadvantage of the mr-hifu. The comparison of the embolization and the mr-hifu indicates that there are hardly differences neither between the respective results nor between the reduction rate of the symptoms. Nevertheless, the mr-hifu is not as common as embolization.

In short, mr-hifu is a very interesting treatment method and it provides great potential for future developments. Accordingly, mr-hifu is currently spreading all over, in Austria too, this treatment will be available in summer 2012. Therefore, further fundamental and applied research is necessary.