Titelaufnahme

Titel
Der Ekel und sein Einfluss auf medizinisches Personal
Weitere Titel
Disgust and its influence on medical employees
VerfasserSchmidt, Marvin
GutachterUnterhumer, Gerold
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ekel / medizinisches Personal / Arbeitsalltag / Umfrage / Ethische Aspekte
Schlagwörter (EN)disgust / medical employees / workaday life / survey / ethical aspects
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Sowohl die Arbeit in einem medizinischen Beruf als auch das Erlernen eines solchen

Berufes durch ein Studium und vor allem die Arbeit mit Patienten bringt auf

körperlicher und mentaler Ebene den Ekel als ein besonderes Hindernis mit sich. Als

ein intensives, schwer unterdrückbares Gefühl der Abneigung und Weigerung im

Hinblick auf eine bestimmte Situation oder einen Umstand kann der Ekel mitunter

eine Hürde im medizinischen Arbeitsalltag darstellen, das trotzdem überwunden

werden muss.

Zu verstehen wie der Ekelreflex entstanden ist, sich entwickelt hat und wie er

wahrgenommen wird, soll als Grundlage dienen zu begreifen, wie der Ekel sich auf

den eigenen Körper auswirkt, um besser damit im medizinischen Arbeitsalltag

umgehen zu können, denn in weiterer Folge kann es auch zu mentalen

Auswirkungen kommen, die sich im Arbeitsverhalten wiederspiegeln können.

Anhand einer Studie in Form einer Umfrage unter den Studenten und Studentinnen

des Radiologietechnologiestudiengangs RT12 des FH Campus Wien wird

verdeutlicht was genau in einem medizinischen Arbeitsumfeld als Ekelreiz besonders

wahrgenommen wird, wie sich der Ekel auf das Arbeitsverhalten auswirken kann und

wie dadurch das Verhältnis zwischen Patienten/Patientinnen und Personal

beeinflusst wird.

Dies soll helfen das Ekelgefühl besser zu verstehen und zur Bewusstwerdung

beitragen, dass ein falscher Umgang sich nicht nur auf den eigenen Körper und die

Psyche auswirken, sondern, dass er auch aus ethischer Sicht das

zwischenmenschliche Verhältnis negativ beeinflussen kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Working and studying in a medical profession and also working with patients may

lead to situations of disgust which can be a special barrier in a mental or a physical

way. As a very intense feeling of antipathy and refusal triggered through the

confrontation with a special situation or circumstance the disgust itself my be an

obstacle in the medical workaday life which has to be overcome.

Understanding the functionality and the evolution of disgust and how it is appreciated

shall be a useful background knowledge to realize how disgust affects oneself and

furthermore how to deal with it in practice correctly, because otherwise it may lead to

mental consequences which may change ones behavior at work.

Based on a Survey of Students from the study course radiology technology RT12 at

FH Campus Wien the conclusion is clear which particular forms of disgust are

appreciated especially and how disgust influences the behavior of medical

employees and students and changes the relationship to patients.

This shall help for a better understanding of disgust and lead to an emotional

realisation that wrong handling of disgust not only has an impact on mental and

physical health but it can also lead to ethical difficulties in the interpersonal

communication.