Titelaufnahme

Titel
Die Single-Photon-Emission-Computed-Tomographie (SPECT) zur Diagnostik von Morbus Parkinson
Weitere Titel
Single-Photon-Emission-Computed-Tomographie (SPECT) for diagnosis of the Parkinson's disease
VerfasserTopf, Nicole
GutachterUnterhumer, Gerold
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Morbus Parkinson / Datscan / Single-Photon-Emission-Computed-Tomographie (SPECT) / Iod-123-FP-CIT / Fehlerquellen / Qualitätskriterien
Schlagwörter (EN)Parkinson's disease / Datscan / Single-Photon-Emission-Computed-Tomography (SPECT) / Iod-123-FP-CIT / sources of error / quality criteria
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Beim Morbus Parkinson kommt es aufgrund einer Degeneration der Nervenzellen zu einem Mangel an Dopamin im Gehirn. Dieser führt zu den charakteristischen Symptomen wie Tremor, Rigor und Gleichgewichtsstörungen. Aufgrund der hohen Sensitivität hat sich die Single-Photon-Emission-Computed-Tomographie (SPECT)-Untersuchung mit dem Liganden I-123-FP-CIT (Datscan) als diagnostische Methode etabliert. Die Durchführung der Untersuchung erfolgt an nuklearmedizinischen Instituten durch RadiologietechnologInnen und erfordert spezielle Kenntnisse, die in dieser Arbeit erläutert werden.

Basis für die vorliegende Bachelorarbeit sind die Forschungsfragen, die sich mit dem Untersuchungsablauf, den Qualitätskriterien und möglichen Fehlerquellen bei der Untersuchung beschäftigen. Zudem galt es seitens der Hypothese zu klären, ob RadiologietechnologInnen maßgeblichen Einfluss auf die Qualität der Untersuchung haben. Grundlage für die Beantwortung der Fragestellungen waren Daten, die im Zuge eines Praktikums am Institut für Nuklearmedizin Wilhelminenspital in Wien erhoben wurden. Zudem wurde ein Interview mit einer RadiologietechnologIn dieses Instituts durchgeführt. Ferner dienten die Empfehlungen und Leitlinien der Gesellschaft für Nuklearmedizin zum Datscan als Informationsquelle.

Anhand der erhobenen Informationen lässt sich ableiten, dass der/die RadiologietechnologIn neben dem/der PatientIn den größten Einfluss auf die Untersuchungsqualität hat. Somit konnte die Hypothese verifiziert werden. Weiters hat sich herausgestellt, dass die Wahl der Parameter großer Einflussfaktor für die Qualität der Untersuchung ist. Ebenso gewichtig sind Berufserfahrung und Fachkenntnisse der RadiologietechnologInnen. Weiters spielt die Kooperation der PatientInnen, die von der/dem RadiologietechnologIn jedoch nur bedingt beeinflussbar ist, eine wesentliche Rolle. Als häufigste Fehlerursache bei der Untersuchung lassen sich Artefakte verursacht durch Patientenbewegung beobachten.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to a degeneration of the neurones the Parkinson's disease causes a deficit of dopamine in the brain. This leads to the characteristic symptoms like tremor, rigor and displacements of equilibrium. Due to the high sensitivity, the examination with single-photon-emission-computed-tomography (SPECT) has established as a diagnostic method. The examination is carried out in an institute for nuclear medicine by radiographers and demands special know-how, which will be discussed in this bachelor thesis.

Basis for the bachelor thesis are the research questions concerning the examination procedure, the quality criteria and possible sources of error. Additionally, the hypothesis should resolve if the radiographer has a significant influence on the quality of the examination. Basis for answering these questions were data collected during a practical training at the institute for nuclear medicine Wilhelminenspital in Vienna. Furthermore, an interview with a radiographer of this institution was made. Moreover, the recommendations and guidelines of the Association for Nuclear Medicine were used as source of information.

By the use of these informations, it can be deducted that the radiographer has, besides the patient, the greatest influence on the quality of the examination. Therefore, the hypothesis could be verified. It has emerged that the choice of acquisition parameters has a great influence on the quality of the examination. Similarly, the professional experience and the expert knowledge are significant factors. In addition, the cooperation of the patient, which can only be influenced to a limited extent by the radiographer, plays an important role. The most frequent sources of error occurring are artefacts caused by movements of the patient.