Titelaufnahme

Titel
Konvergenter Mikrostrabismus mit zeitweiliger Dekompensation und hyperoper Amblyopia ex anisometropia
Weitere Titel
Convergent microstrabismus with occasional decompensation and hyperopic amblyopia ex anisometropia
VerfasserHolzweber, Angela
Betreuer / BetreuerinHirmann, Elisabeth ; Kautzky, Irene
Erschienen2012
Datum der AbgabeNovember 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Amblyopia ex anisometropia / Dekompensation / exzentrische Fixation / Mikrostrabismus
Schlagwörter (EN)amblyopia ex anisometropia / decompensation / eccentic fixation / microstrabismus
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Krankheitsbild konvergenter Mikrostrabismus und wird anhand einer dreijährigen Patientin mit konvergentem Mikrostrabismus, zeitweiliger Dekompensation und Amblyopia ex anisometropia in den Kapiteln Einleitung, Methodik, Ergebnisse und Diskussion genauer erläutert und erklärt.

In der Einleitung wird das Krankheitsbild Mikrostrabismus kurz definiert und vorgestellt.

In der Methodik werden die wichtigsten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die bei der Patientin zur Anwendung kamen, wie Cover-Test, Konvergenz, Prismen-Cover-Test, Lang-Stereotest, etc. aufgelistet und erklärt.

Der Cover-Test zeigte meist eine manifeste Konvergenz des linken Auges. Der Prismen-Cover-Test ergab für Ferne und Nähe Werte zwischen +2 und +18 Prismendioptrien. Grobes Binokularsehen konnte mit dem Titmustest nachgewiesen werden.

Die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von Amblyopie und zur Steigerung des Visus ist eine Okklusionstherapie mit Sichtokklusiven, weil so das Binokularsehen aufrecht erhalten wird. Das Binokularsehen des Mikrostrabismus liegt der anomalen Netzhautkorrespondenz zu Grunde. Oft geht mit dem Mikrostrabismus und der anomalen Netzhautkorrespondenz auch noch eine Amblyopia ex anisometropia einher. Somit ist das Abgrenzen zu anderen Krankheitsbildern wie der reinen Amblyopia ex anisometropia, der Heterophorie und der Amblyopie auf organischer Grundlage sehr wichtig.

Zusammenfassung (Englisch)

The topic of this thesis is the clinical picture of convergent microstrabismus. It is demonstrated with the help of a case report of a three-year old patient with convergent microstrabismus, occasional decompensation and amblyopia ex anisometropia. The chapters introduction, methods, results and discussion provide advises on treatment and explain the subject.

The introduction includes the definition of microstrabismus and gives an overview about the topic.

The examination and treatment methods such as cover-test, convergence-test, prism-cover-test etc., are explained in the chapter methods.

The cover-test resulted in a manifest convergence of the left eye. The values of the prism-cover-test were between +2 and +18 prism dioptres. Basic binocular vision could be proven by the titmus-test.

The most important tool to prevent amblyopia and to increase vision is the use of opaque Bangerter foils on the glasses, avoiding breakdown of the binocular vision. Binocular vision in microstrabimus is preserved by an abnormal retinal correspondence. Microstrabismus and abnormal retinal correspondence often go along with amblyopia ex anisometropia. It is of importance to define the influence of amblyopia ex anisometropia, heterophoria and amblyopia caused by organic changes.