Titelaufnahme

Titel
Der Trade-off zwischen optimaler Diagnostik und minimaler Strahlenbelastung in der pädiatrischen Nuklearmedizin
Weitere Titel
The trade-off between optimum diagnostics and minimum radiation exposure in pediatric nuclear medicine
VerfasserCleofas, Gerlynde
GutachterKarlhuber, Barbara
Erschienen2013
Datum der AbgabeJanuar 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Pädiatrische Nuklearmedizin / Kinder / Nierenszintigraphie / Dosage Card / Strahlenschutz / Strahlenbelastung
Schlagwörter (EN)pediatric nuclear medicine / children / kidney scintigraphy / dosage card / radiation protection / radiation exposure
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit soll darlegen, welche Kriterien bei der Behandlung von Kindern in der Nuklearmedizin zu beachten sind. Es stellt sich oft die Frage, ab wann eine nuklearmedizinische Untersuchung bei Kindern gerechtfertigt und vor allem unerlässlich ist, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Hinzu kommt die fehlende Erfahrung der Eltern auf diesem Gebiet, die aus Sorge um ihre Kinder eine ablehnende Haltung gegenüber dem Verfahren entwickeln. Ein großes Bedenken ist die Strahlenbelastung, das Strahlenrisiko und ihre Spätfolgen für das Kind.

Es wird das Kind als Patient, mit seinen Besonderheiten im Unterschied zu einem Erwachsenen beschrieben und in seiner Anatomie, Physiologie und Psychologie verglichen.

Anhand von Literaturrecherchen werden in dieser Arbeit die häufigsten Untersuchungen und ihre Indikationen bei Kindern aufgelistet und veranschaulicht.

Anschließend wird anhand einiger Studien, speziell in Bezug auf die Nierenszintigraphie, die Sensitivität und Spezifität verschiedener Untersuchungsmodalitäten wie zum Beispiel Ultraschall, computertomographische Angiographie oder Magnetresonanztomographie im Vergleich dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, ob die pädiatrische Nuklearmedizin ausreichend für eine optimale Diagnostik ist und dadurch die Strahlenbelastung gering gehalten werden kann, ohne Hilfe anderer Untersuchungsmodalitäten.

Zusammenfassung (Englisch)

The purpose of this thesis is to illustrate the main criteria for the treatment of children in pediatric nuclear medicine and to exemplify, when nuclear-medical examination is justified or even necessary for analyzing the etiology. Another aspect is the education of the parents and the anticipation of possible worries concerning radiation exposure, radiation risk and resulting long-term consequences for their children. Further, the child is described as a patient and anatomical, physiological and psychological specifics are highlighted and compared to those of adult patients.

Based on literature research, the most common examination techniques and indications in children are listed and demonstrated.

In addition, several studies - with an emphasis on kidney scintigraphy - are assessed in order to illustrate the sensitivity and specificity of several examination modalities, such as ultrasound, computed tomography angiography or magnetic resonance tomography. The results show, whether pediatric nuclear medicine is sufficient for optimal clinical diagnostics and if it aids in keeping radiation exposure at low levels without the use of alternative examination methods.